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WAS WIR UNS WÜNSCHEN...

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Die Landeshauptstadt Schwerin ist einer von fünf Ausrichtungsorten der Volleyball-Europameisterschaften der Frauen 2013 in Deutschland und der Schweiz. Das teilte der Präsident des Deutschen Volleyballverbandes Werner von Moltke in einem Brief Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow vor wenigen Tagen mit. Die ist begeistert: „Eine Europameisterschaft im eigenen Land ist großartig. Umso mehr freue ich mich, dass wir neben Berlin, Dresden, Halle/Westfalen und Zürich den Zuschlag als Austragungsort erhalten haben. Der beste Beweis, dass Schwerin den Namen Sportstadt verdient hat. Wir werden alles daran setzen, ein ausgezeichneter Gastgeber zu sein.“
In seinem Schreiben lobte Präsident Werner von Moltke die Zuverlässigkeit der Stadt Schwerin, des Volleyballverbandes Mecklenburg-Vorpommern und des Schweriner SC und wies darauf hin, dass Schwerin einer der wichtigsten Standorte im Frauen-Volleyball sei und bliebe.
Für Oberbürgermeisterin, Stadtvertreter und viele sportbegeisterte Schweriner ist ein Wunsch in Erfüllung gegangen.

Auch an die Stadt denken

Besonders jetzt, da das Jahr sich dem Ende neigt und die Vorweihnachtszeit anbricht, ist die Zeit der Wünsche gekommen. Der Klassiker für die meisten Menschen: Gesundheit für sich und die Familie. Nur so kann man das Leben leben, das einem gefällt.
Doch dazu gehört auch das Umfeld. Schule, Arbeit, Beruf beeinflussen das Wohlfühl-Gefühl entscheidend. Und die Stadt, in der man wohnt. Viele Bürger (Ende 2009 waren es laut Statistik 95.014) und Unternehmen engagieren sich in Schwerin und wünschen sich, dass ihre Stadt das auch bemerkt, sie unterstützt und kräftige Eigeninitiative an den Tag legt. Und so vorankommt und noch attraktiver für Einwohner und Touristen wird. Die Landeshauptstadt bemüht sich.

Vorschläge einreichen

So ist sie im Juli 2010 der deutschlandweit von vielen Städten und Gemeinden unterzeichneten Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“ beigetreten, um die kommunalen Bemühungen zum Erhalt der biologischen Vielfalt im Stadtgebiet Schwerins zu verstärken. Derzeit sammelt das Amt für Umwelt konkrete Vorschläge zur Sicherung und Förderung der biologischen Vielfalt innerhalb des Stadtgebietes. Im nächsten Jahr wird eine entsprechende Maßnahmenliste der Stadtvertretung Schwerin vorgelegt. Vorschläge können Bürgerinnen und Bürger an das Amt für Umwelt, Stadtverwaltung Schwerin, Am Packhof 2-6, 19053 Schwerin oder an hbehr@schwerin.de schicken.
„Man kann durch ganz einfache Dinge im täglichen Leben zur Bewahrung der Artenvielfalt beitragen – das beginnt tatsächlich schon im Vorgarten vor der eigenen Haustür.
Wer blütenreiche Hausgärten mit naturnahen Randbereichen und heimischem Baumbestand gestaltet, der schafft Lebensräume für Wildtiere“, sagt Dr. Hauke Behr, der zuständige Abteilungsleiter für den Naturschutz im Schweriner Umweltamt. Auch Fassadenbegrünungen und Nistkästen würden gern von vielen Singvögeln angenommen. „Fledermäuse, Mehlschwalben und Mauersegler sind auf Nistmöglichkeiten an Gebäuden angewiesen. Die Nester dieser geschützten Arten sollten nicht zerstört werden. Kunstnester können ihre Ansiedlung unterstützen.“

Nah am Bürger

Wie bürgernah ist Schwerin? Die Stadtvertreter bringen sich in die 17 Ortsbeiräte ein, diskutieren dort und in den Ausschüssen der Stadtvertretung sachbezogen Probleme der Kommune. Regelmäßig lädt Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow zu offenen Sprechstunden ein, zu denen die Schweriner ohne Voranmeldung kommen können.
Zum guten Miteinander gehört auch die stetige Verbesserung des Informationsflusses zwischen den Bürgern und der Verwaltung.
Ob Fischereischein, das Beglaubigen von Urkunden, Hundesteuermarke oder Bewohnerparkausweis: Erste Anlaufstelle ist der Bürgerservice im Stadthaus. Bislang haben die Bürgerinnen und Bürger in einer Schlange stehend warten müssen. Auch war oft nicht immer klar, wer denn als Nächste oder Nächster an der Reihe war. Das gleiche Bild bot sich im Wartebereich 3 des Stadthauses, in dem Wohngeld und Grundsicherung bearbeitet werden. Das gehört der Vergangenheit an: „Wir haben z.B. den Bürgerservice und den Wartebereich 3 mit einer Aufrufanlage ausgestattet, die bereits im Dokumentenservice erfolgreich im Einsatz ist“, berichtet die Leiterin des Amtes für Bürgerservice Jutta Geniffke. „Nun ist auch eine Bedienungsfolge für die Bürgerinnen und Bürger deutlich erkennbar.“ Darüber hinaus erwartet die Besucher im Bürgerservice ein neuer Wartebereich in einer angenehmen Atmosphäre, der auch den Mitarbeiterinnen verbesserte Arbeitsbedingungen bietet.

Kluge Köpfe sorgen sich

Kluge Köpfe machen sich aber auch Sorgen um ihre Stadt. Die bereits im Buga-Jahr schwindenen Besucherzahlen der Open Air-Aufführungen auf dem Alten Garten, die in diesem Jahr noch einmal nach unten sackten, werfen Fragen nach dem „Warum” auf. Sollte man das künstlerisch-inhaltliche Profil schärfen, um sich nicht nur von „Kultur-Anbietern” in der Nähe, sondern auch von mehreren anderen Schlossfestspielen in Deutschland stärker abzugrenzen? Muss der historische Alte Garten, Kern des angestrebten Welterbes, in den Sommermonaten lange Wochen blockiert sein?
Eines haben jedoch alle Mitwirkenden in Stadt und Land begriffen: Sich nur auf die atemberaubende Natur im Umland und die  schöne Altstadt zu verlassen, ist zu kurz gegriffen.
Deshalb ist es wichtig, engagierte Bürger in die Stadt betreffende Entscheidungen mit einzubeziehen, denn diese wissen genau, in was für einem Schwerin sie leben möchten.