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„Vielfalt vom hof wird sichtbar“

Der Hofladen Medewege ist seit 18 Jahren die erste Adresse für bewusstes Einkaufen
Auf Dörte Kahmann und René Zeitz haben die „Eierlieferanten“ in diesem Moment keine Lust; lieber flitzen sie über die Wiese. Foto: Hultzsch
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Wer glaubt, die Kundschaft des Hofladens in Medewege sei schon von Weitem an nachlässiger Kleidung und ausgetretenen Gesundheitslatschen zu erkennen, der irrt gewaltig: Ingrid und Andreas, die im Schweriner Umland wohnen und hier ihren gesamten Einkauf erledigen, würde man äußerlich, schick und bürgerlich gekleidet, in jedem konventionellen Einkaufszentrum verorten. „Wir genießen das, was wir einkaufen und was wir essen“, sagen die Eheleute, die auch auf Reisen stets den Weg in örtliche Bio- oder Naturkostläden nehmen. An diesem Tag freunden sie sich als erstes mit den freilaufenden Hühnern an, die zur Zeit ihr mobiles Quartier auf der Wiese direkt vor dem Hofladen haben.
Der Unterschied könnte tatsächlich nicht größer sein: Im Supermarkt die Massenware, produziert teilweise unter unwürdigen Bedingungen für Mensch und Tier; im Hofladen die bewusst erzeugten Bio-Lebensmittel von regionalen Händlern und vom Hof Medewege nebenan. Seit vier Jahren gibt es den Laden am jetzigen Platz. Von einem Stübchen ist er auf die Größe einer kleinen Kaufhalle angewachsen. Mit 3000 Artikel auf 167 m2 Fläche deckt das Sortiment inzwischen alle Bereiche des täglichen Lebens ab. Neben frischem Fleisch, Brot, Eiern, Käse, Obst, Gemüse, Milchprodukten und unzähligen abgepackten Nahrungsmitteln findet sich diverses „Wohlfühlzubehör“ in den Regalen: handgearbeitetes Geschirr aus Steingut und Emaille, duftende Kerzen, Bücher. Im Mittelpunkt steht aber nach wie vor das Essen und Trinken. Sogar frische Bio-Rohmilch können sich Kunden hier abfüllen. „Bei uns steht eine der wenigen Zapfanlagen für biologisch-dynamische Milch in ganz Deutschland“, berichtet Dörte Kahmann stolz. Gemeinsam mit René Zeitz leitet sie den „neuen“ Hofladen seit 2010. „Manche Kunden kommen extra wegen der Milch hier her.“ Eine bewusstere Lebenseinstellung bringen immer mehr Menschen mit – kein Wunder in Zeiten permanenter Lebensmittel-Skandale. Für sie und für alle am Hofleben Interessierten gibt es auch einen festen Termin: Jeweils am letzten Sonnabend im Monat lädt mit „Bauer hält Hof“ ein landwirtschaftlicher Bereich zum Reinschnuppern ein. Der Hof Medewege insgesamt feiert schließlich am 22. September das große jährliche Hoffest.
www.hof-medewege.de