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Ein Zeichen der Anerkennung

Schwer-in-Ordnung-Ausweishüllen jetzt auch in Mecklenburg-Vorpommern erhältlich
Sozialministerin Stefanie Drese überreichte an Beschäftigte der Dreescher Werkstätten die ersten Ausweishüllen mit dem Aufdruck „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“. Foto: Sozialministerium
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Vor Kurzem übergab Opens external link in new windowMV-Sozialministerin Stefanie Drese die ersten Schwer-in-Ordnung-Ausweishüllen in Mecklenburg-Vorpommern an 15 Mitarbeiter der Dreescher Werkstätten in Schwerin. „Mit dieser symbolischen Aktion wollen wir den Inklusionsgedanken befördern. Die Hüllen für den neuen Schwerbehindertenausweis sind ein Zeichen der Anerkennung für die Menschen mit Behinderung in unserem Land. Menschen mit Handicap sind schwer in Ordnung“, sagt Drese.

Die Aktion, der sich bereits einige Bundesländer angeschlossen haben, hat ihren Ursprung in einer Veröffentlichung der damals 14-jährigen Schülerin Hannah aus Pinneberg und einer darauffolgenden bundesweiten Berichterstattung im Herbst des Jahres 2017. Hannah erklärte, dass sie sich durch die Formulierung „Schwerbehindertenausweis“ diskriminiert fühlte.

In MV leben rund 355.000 Menschen mit Handicap, etwa 218.000 von ihnen sind schwer behindert und ungefähr 188.000 haben einen gültigen Schwerbehindertenausweis. „Diese Zahlen verdeutlichen, wie viele Menschen ihr Leben mit Behinderung gestalten und oft mit den Tücken der Gesellschaft, die sich an den Normen der vermeintlich Normalen orientiert, konfrontiert sind. Deshalb habe ich mich dafür eingesetzt, dass der Schwer-in-Ordnung-Gedanke auch in unserem Land Einzug hält“, erläutert Drese.

Die Ausweishüllen „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ sind online Opens external link in new windowhier kostenfrei erhältlich und für den neuen Schwerbehindertenausweis in Bankkartenformat gedacht. Dieser wurde vor vier Jahren in Mecklenburg-Vorpommern eingeführt. Auch bei den Integrationsämtern des LAGuS sind die Hüllen verfügbar.