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Betreten erbeten

Tag der offenen Tür im Landtag lädt am 10. Juni zum Blick hinter die Kulissen der Landespolitik
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Einmal auf dem Platz eines Abgeordneten sitzen? Einen Blick ins Büro der Landtagspräsidentin werfen? Bis in die Niklothalle steigen und aus der Perspektive des Slavenfürsten auf Schwerin schauen? Kurzum – den schönsten Landtagssitz Deutschlands zu erkunden und mit Abgeordneten ins Gespräch zu kommen? Wer dazu Lust hat, sollte sich den 10. Juni fest im Kalender ankreuzen.Am zweiten Sonntag im Juni nämlich lädt der Landtag zu seinem traditionellen „Tag der offenen Tür“ ein. Von 10 bis 17 Uhr sind Jung und Alt, Groß und Klein, Landeskinder wie Touristen eingeladen, sich über die Arbeit des Landesparlaments von Mecklenburg-Vorpommern zu informieren, mit Abgeordneten ins Gespräch zu kommen und die normalerweise nicht öffentlich zugänglichen Bereiche des Schweriner Schlosses zu besichtigen.

Dabei können alle Besucherinnen und Besucher zugleich einen Eindruck gewinnen von den Herausforderungen, die eine denkmalgerechte Sanierung des Schlosses im Einklang mit den Erfordernissen eines modernen Parlamentsbetriebes bedeutet. Zu besichtigen sind unter anderem der Plenarsaal, das Ältestenratszimmer, das Büro der Landtagspräsidentin, die Landtagsbibliothek sowie zahlreiche Beratungsräume der Abgeordneten. Die Fachausschüsse stellen ihre Arbeit vor, die Fraktionen des Landesparlaments präsentieren sich im Schloss-Innenhof, Abgeordnete stehen für Fragen und Diskussionen bereit.
Im Plenarsaal – dem Ort der Parlamentsdebatten – werden sich Landesfinalisten des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ mit Abgeordneten in einem Redewettstreit messen. Im benachbarten Festsaal ist ein Vortrag geplant über die erforderlichen Baumaßnahmen zur Beseitigung der Folgeschäden des Schlossbrandes von 1913 und die Pläne zum Bau eines neuen Plenarsaals. Außerdem gibt es Informationen aus erster Hand zum Vorhaben, das Schweriner Residenzensemble mit dem Schloss für die Welterbeliste der UNESCO zu nominieren.
Wohl die Wenigsten wissen, dass der NDR im Schloss ein eigenes Sendestudio betreibt, aus dem direkt über die Debatten und Beschlüsse im Landtag berichtet wird. Dieses Studio ist am 10. Juni ebenfalls für Besucher geöffnet. NDR-Journalisten erklären, wie die Beiträge entstehen und gesendet werden, und bekannte Moderatoren stehen sogar für ein Erinnerungsfoto zur Verfügung.

Das einmalige Angebot, zum Reiterstandbild in der Niklothalle hinaufzusteigen, ließ sich schon an den Tagen der offenen Tür in den Vorjahren kaum ein Besucher entgehen. Für eine Führung in die goldene Kuppel nahmen Hunderte sogar Wartezeiten in Kauf – und wurden mit einem tollen Ausblick auf die Stadt- und Seenlandschaft belohnt.
Vor dem Hauptportal des Schweriner Schlosses begleitet der Radiosender Ostseewelle HIT-Radio Mecklenburg-Vorpommern auf einer eigenen Bühne mit Musik und Show-Einlagen den abwechslungsreichen Tag. Die Moderatoren führen auch durch diverse interessante Gesprächsrunden – zuhören lohnt sich! Entlang der Lennéstraße lädt eine Vielfalts-Meile des Bündnisses „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ mit zahlreichen Angeboten zum Mitmachen und Informieren ein. Alles in allem: Für  Information, Unterhaltung und das leibliche Wohl ist gesorgt!

Das Schloss bald UNESCO-Welterbe?
Und wie ist der Stand beim geplanten Neubau eines Plenarsaals?

Antworten auf diese Fragen geben zwei Experten, die bereits vor wenigen Wochen im voll besetzen Festsaal hochinteressante Vorträge
zu diesen Themenfelder
gehalten haben:

11 Uhr, Festsaal

„Residenzensemble Schwerin – Kulturlandschaft des romantischen Historismus“

Vortrag von Dr. Christian Ottersbach, Kunsthistoriker, zur Bewerbung um Aufnahme in die deutsche Welterbe-Vorschlagsliste

15 Uhr, Festsaal

„Die Folgen des Schlossbrandes. Umbauten nach 1913 und deren Auswirkungen auf die zukünftige Nutzung“

Vortrag von Tilman Joos, Architektenbüro Dannheimer & Joos München, Gewinner des Architektenwettbewerbs zum Neubau eines Plenarsaals