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Wirken des Gartengestalters

Lenné-Ausstellung noch bis zum 12. November in der Marienplatz-Galerie
Prof. Stefan Pulkenat bei der Eröffnung der Ausstellung Foto: S. Krieg
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Die Anlagen des Schweriner Schlossgartens, die auf Planungen des Garten- und Landschaftsgestalters Peter Joseph Lenné zurückgehen, sind unverzichtbarer Bestandteil der potentiellen Welterbe „Residenzensemble Schwerin – Kulturlandschaft des romantischen Historismus“.
Der preußische Gartendirektor hat auch an vielen weiteren Orten unseres Landes gewirkt; zum Beispiel gestaltete er Anlagen in Neustrelitz, Ludwigslust, Kruckow, Basedow und auf Gut Broock.
Die Lenné-Ausstellung in der Ma­rienplatz-Galerie vermittelt dem interessierten Betrachter viele erhellende Erkenntnisse. Der Neubrandenburger Landschaftsarchitekt Prof. Stefan Pulkenat sagt: „Ganz viel von dem, das wir heute als ganz selbstverständlich ansehen, ist von Landschaftsarchitekten angelegt worden – und das fing bei Lenné an.“ Sogar das Areal, auf dem sich heute der Schweriner Zoo befindet, sei einst Schlossgarten gewesen.

Anlass, die Ausstellung zu zeigen, ist der 150. Todestag von Lenné in diesem Jahr. Initiator der Exposition ist der Bund deutscher Landschaftsarchitekten in MV, unterstützt von der Hochschule Neubrandenburg, Fachbereich Landschaftsarchitektur.
Wer die Lenné-Ausstellung noch nicht gesehen hat, muss sich beeilen, denn sie läuft nur noch bis Sonnabend, 12. November.