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„Mehr als nur Energieversorger“

WEMAG legt Grundstein für modernes Verwaltungsgebäude mit Netzleitstelle/elf neue Arbeitsplätze
Oben: Die traditionelle Kupferkapsel wurde vorbereitet von WEMAG-Vorstand Caspar Baumgart, Staatskanzlei-Chef Dr. Christian Frenzel, Schwerins Baudezernent Bernd Nottebaum, Installateur Klaus Schmedemann, WEMAG-Vorstand Thomas Pätzold und Architekt Lars Schneekloth (v. l.). Foto: SN live
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Am 3. November hat die WEMAG im Beisein des Chefs der Staatskanzlei Dr. Christian Frenzel und des Schweriner Bau- und Wirtschaftsdezernenten Bernd Nottebaum den Grundstein für eine neue Netzleitstelle in einem eigenen  Verwaltungsgebäude gelegt. Das macht es möglich, dass der Netzservice des kommunalen Energieversorgers den Betrieb des Stromnetzes in Westmecklenburg, der Prignitz und in Teilen Niedersachsens in der Zukunft wieder selbst steuern kann. Damit verbunden ist die Schaffung von elf neuen Arbeitsplätzen am Hauptsitz der WEMAG in der Stadt Schwerin.

Thomas Pätzold, Technischer Vorstand der WEMAG AG, sagt: „Die WEMAG ist seit langem mehr als nur Energieversorger. Wir nehmen die Energiewende aktiv in die Hand, machen uns für eine moderne Energieversorgung stark, besetzen neue Geschäftsfelder und holen für die Energiewende wichtiges Know-how nach Mecklenburg-Vorpommern. Die Errichtung und Betriebsführung einer eigenen Leitstelle ist nun ein weiterer Baustein zum Gelingen der Energiewende und unserer ehrgeizigen Ziele.“

Netzleitstellen sind die „Schaltzentralen“ der Energiewende. Sie überwachen die Netzstabilität im Stromnetz und sorgen für die sichere und zuverlässige Versorgung. Christian Frenzel erläutert: „Die steigende Einspeisung erneuerbarer Energien erfordert eine optimale Netzsteuerung. Mit der Errichtung einer eigenen neuen Netzleitstelle in Schwerin meistert die WEMAG auch weiterhin diese Herausforderung und schafft zudem hochqualifizierte Arbeitsplätze hier bei uns vor Ort. Das ist ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Energiewende und für die Versorgungssicherheit der Stromkunden.“

Bernd Nottebaum, Schwerins Bau- und Wirtschaftsdezernent, lobt: „Mit dem Projekt der WEMAG sehen wir hier ein Paradebeispiel, wie durch die Energiewende  weitere Arbeitsplätze in Schwerin entstehen und für die Energiewende wichtige Kompetenzen in unser Bundesland geholt werden.“

Errichtet wird das neue Gebäude von den Schweriner Architekten Schneekloth & Partner. Die etwa 40 Büroräume  in der Pestalozzistraße sollen im Juli 2015 bezugsfertig sein, und die Leitstelle soll im Probebetrieb arbeiten können. Bisher wird die Aufgabe der Steuerung des Stromnetzes von einem Dienstleister in Hamburg übernommen. Für den Bau des neuen Gebäudes und die Einrichtung der Netzleitstelle investiert die WEMAG insgesamt 5,1 Millionen Euro.

Das Projekt wurde im Januar dieses Jahres begonnen, im Oktober 2016 soll es abgeschlossen sein, so dass die Leitstelle Anfang 2017 voll in Betrieb gehen kann.