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Luftfahrt-Zulieferer in Schwerin

ZIM Flugsitz GmbH legte im Industriepark Grundstein für neues Werk – 100 neue Arbeitsplätze
Symbolisches Schippen: Unter dem Sand verschwindet hier eine Kiste, die später mit einbetoniert wird. Foto: Rainer Cordes
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Der Industriepark Schwerin wächst: Am 4. Mai legte hier das nächste Unternehmen einen symbolischen Grundstein für einen neuen Produktionsstandort in unserer Stadt. In den Göhrener Tannen siedelt sich nun der Luftfahrt-Zulieferer Opens external link in new windowZIM Flugsitz GmbH an.

Zum Beginn des kommenden Jahres soll hier bereits begonnen werden, Flugzeugsitze zu produzieren. Die ZIM-Geschäftsführerin Angelika Zimmermann sagt, zunächst solle nur ein kleines Portfolio hergestellt werden, zwei Typen für die Economy-Class, später dann das volle Programm. Immerhin arbeitet das baden-württembergische Unternehmen mit rund dreißig Fluglinien zusammen.

In der ersten Phase entstehen bereits 64 neue Arbeitsplätze, letztlich sollen es ungefähr 100 sein. ZIM investiert für sein Werk im Industriepark Schwerin acht Millionen Euro. Die Produktionshalle wird etwa 7.500 Quadratmeter groß sein, das gesamte bebaute Volumen umfasst laut Investoren am Ende etwa 50.000 Kubikmeter. Verbaut werden Fertig-Betonteile mit einem Gesamtgewicht von 6.000 Tonnen. Produziert werden sie im Schweri­ner Betonwerk.

Noch ist am Standort nicht viel mehr zu sehen als eine Sandfläche, aber eine Adresse gibt es schon: Ludwig-Bölkow-Straße 10.
Zur Grundsteinlegung fanden sich unter anderem MV-Wirtschaftsminister Harry Glawe sowie Inves­toren und Vertreter des Bau-Unternehmens Harsch Bau ein. In den Grundstein versenkt wird übrigens eine alte Munitionskiste; sie enthält unter anderem eine Zeitung, Münzen – und Flugzeugsitz-Teile.