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Kirchtürme bestiegen

Erste Etappe des Projekts „Kirchturmuhren in Not“ abgeschlossen
„Klockenschauster“ Hans-Joachim Dikow (r.) und Herbert Weisrock (l.) verabschiedeten Kirchenbaurat Karl-Heinz Schwarz in den Ruhestand. Foto: SK
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Es war feierlich, und etwas Wehmut lag auch in der Luft, als Ende Januar ?der Kirchenbaurat Karl-Heinz Schwarz in den Ruhestand verabschiedet wurde. Gemeinsam  mit Hans-Joachim Dikow, dem „Klockenschauster“ aus Schwerin, hat er vor knapp sechs Jahren das Projekt „Opens external link in new windowKirchturmuhren in Not“  aus der Taufe gehoben.
„Unser Hauptaugenmerk war gerichtet auf die Erfassung aller Kirchturmuhren in Mecklenburg“, erinnert sich Schwarz an den Start. Umfangreiche Vorbereitungen mussten noch realisiert werden, bevor dank der Unterstützung durch die Stiftung „Kirchliches Bauen Mecklenburg“ im November 2014 mit der Erfassung begonnen werden konnte. Zusammen mit Herbert Weisrock hat der „Klockenschaus­ter“ Woche für Woche die Kirchen in Mecklenburg bereist – pünktlich zur Verabschiedung des Kirchenbaurats wurde nach über 400 Kirchturmbesteigungen die Erfassung abgeschlossen.
„Das war eine einmalige, spannende Aufgabe“, resümiert Dikow. „Wir haben viele interessante Begegnungen gehabt und auf vielen Türmen echte Schätze gesehen.“ Im Rahmen einer Wanderausstellung soll das Projekt demnächst auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.