Wirtschaft PR-Anzeige

„ich organisier´ das!“

Mayk Schultz ist seit Gründung der WGS für die Mieter im Einsatz
like-imagelike-image
share email
dislike-imagedislike-image

Wer sagt, dass Mayk Schultz genau 20 Jahre für die WGS im Dienst ist, liegt zwar richtig, aber irgendwie  auch wieder nicht. Genaugenommen war er schon seit 1985 als Mitarbeiter für das kommunale Wohnungsunternehmen unterwegs, 1992 schließlich für die WGS. „Damals war ich das ´Küken´“, erzählt er etwas wehmütig, „heute heiße ich die jungen Berufseinsteiger willkommen.“ In zwei Jahrzehnten haben sich zwar Tätigkeitsbezeichnung und Aufgabengebiet mehrfach gewandelt, der Sinn seines Tuns jedoch, der blieb stets der gleiche. Als Hauswart, als Technischer Sachbearbeiter oder heute als Hausverwalter: „Ich freue mich, wenn ich helfen kann und wenn alle ehrlich miteinander umgehen“, sagt der Mann, dessen reine Erscheinung schon „Zupacken“ verspricht. Auch Ehefrau Beate ist Hausverwalterin; sie haben sich bei der Arbeit kennengelernt. Es wundert also wenig, wenn Mayk Schultz die WGS auch als seine Familie bezeichnet. „Wir wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können, ziehen alle an einem Strang“, beschreibt er den Teamgeist in der Wohnungsgesellschaft. Und würde trotzdem, kaum im Büro bei den Kollegen angekommen, am liebsten gleich wieder aus der Tür stürzen. Nicht ihretwegen, sondern weil er den Schreibtisch schlecht aushalten kann. „Ich bin kein Büromensch und bin lieber für unsere Mieter unterwegs, als den Papierkram zu erledigen."
Gemacht werden muss er trotzdem –  umso schöner, wenn dann das Telefon klingelt. „Ich organisier das!“ heißt häufig die Anwort auf die Fragen der Mieter in Altstadt und Weststadt. Als gelernter Handwerker weiß er, was wie wann am besten zu beheben ist. Selbst die Katastrophen schätze er, sagt der 45-Jährige, die gehörten zum Arbeitsalltag dazu. Wie im März 2002, als in der Weststadt ein Haus explodierte? Nein, so etwas soll bestimmt nicht noch einmal passieren. Damals, an einem Sonnabend, hielt er sich gerade im Garten in der Nähe auf, als ein mächtiger Knall den Stadtteil erschütterte, und war umgehend vor Ort.
20 Jahre rum, der Gedanke ist zur Zeit näher an ihm dran, als ihm lieb ist: Schultz‘ Wegbegleiter Eddie Fenzau, „Lehrmeister“ nennt er ihn stolz, verabschiedet sich demnächst aus dem Arbeitsleben. „Mit ihm bin ich aufgewachsen, privat und beruflich“, sagt er und mag gar nicht glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Im Sommer wird das Küken von 1992 zum ersten Mal Opa.