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Der Großherzog als Ente

„Schnabelhaft – Duckomenta 2018“ bis zum 7. Mai im Modehaus Kressmann
Historische Gemälde in der Entenversion – darüber lässt sich trefflich schnattern, äh, unterhalten. Foto: Rainer Cordes
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Unter dem Motto „Schnabelhaft“ entführt das Modehaus Kressmann seine Besucher mit viel Vergnügen in ein gefiedertes Paralleluniversum. Die insgesamt 65 Kunstwerke auf allen Etagen bieten einen ganz eigenen Blick auf die Kultur- und Kunstgeschichte – vom alten Ägypten bis ins 20. Jahrhundert.
Von den Organisatoren der „Opens external link in new windowDuckomenta“ heißt es: „Die Sensation der Ausstellung ist die Wiederentdeckung einer Grafik von Großherzog Friedrich Franz II. von Mecklenburg – mit Schnabel. Das Bild wurde nach seiner Entstehung um 1858 unter Verschluss gehalten.
Im Jahr 2017 wurde es im Zuge von Renovierungsarbeiten in einer Truhe im Keller des Schweriner Schlosses wiederentdeckt.“ Gut, Belege dafür gibt es jetzt nicht direkt. Auf jeden Fall werde das Bild nun zum ersten Mal überhaupt öffentlich gezeigt – zusammen mit einem bemalten Porzellanteller, der ebenfalls beweise: „Der Großherzog war ein Erpel“. Ähm, ja.

Die Ausstellung „Schnabelhaft – Duckomenta 2018“ vermittelt auf unterhaltsame Weise Kulturgeschichte und bietet ein immer wieder überraschendes und humorvolles Wiedersehen mit kunsthistorischen Ikonen – von der Nofretete bis zu Marilyn Monroe, von Leonardo da Vinci bis zu Van Gogh.
Die Duckomenta tourt seit 1986 durch ganz Europa und erfreute bereits über zwei Millionen Besucher. Die Gemälde sind nicht computergeneriert, sondern werden in altmeisterlichen Techniken gemalt. Hinter dem Projekt steht die Berliner Künstlergruppe „interDuck“.

Bei Kressmann ist die Ausstellung noch bis zum 7. Mai zu sehen.