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„Ab wann gilt man als arm?“

Sozialministerin Manuela Schwesig stellt sich Schülerfragen in Schwerin
Rege Beteiligung im Unterricht: Ministerin
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Unterricht einmal anders. Die 7a der Niels-Stensen-Schule in Schwerin hatte am Freitag Besuch aus der Politik. Die Klasse, die im Rahmen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten das Projekt „Armut und raus bist du“ bearbeitet, hatte sich Sozialministerin Manuela Schwesig eingeladen.

Die 18 Schülerinnen und Schüler nutzen die volle Unterrichtsstunde für Fragen zum Thema Armut. „Ab wann gilt man als arm“ wurde die Ministerin gefragt und sie erfuhren, dass mehr als 71.000 Kinder im Land von Armut bedroht oder betroffen sind. Sie wollten auch wissen, ob Manuela Schwesig in ihrem Beruf als Ministerin mit Armut konfrontiert wird. Das bejate sie. Zum Beispiel bei ihren Besuchen der Tafeln und bei anderen Einrichtungen, die sich um arme Menschen kümmern. Fragen zu den Hartz- IV-Regelsätzen hatte sich die 7a ebenso überlegt, wie Fragen zum kostenlosen Mittagessen in Kitas und Schulen. Schwesig erzählte vom kostenlosen Mittagessen für Kinder einkommensschwacher Familien und von Überlegungen, dass alle Kinder ein gesundes warmes Mittagessen erhalten sollten, damit man keinen Unterschied sieht, ob es Kinder von wohlhabenden Eltern oder aus schlechter gestellten Elternhäusern sieht.

„Mir hat diese Schulstunden viel Spaß gemacht“, sagte Schwesig und eilte zurück zur Landtagssitzung im Schloss.