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4.640 Euro für die Tafeln

Marienplatz-Galerie war Start und Ziel einer Fahrrad-Spendentour durch unser Land
Michael Kruse (l.) und sein Sohn Dennis starteten von der Marienplatz-Galerie und und kehrten auch dorthin zurück.
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In nur rund 20 Stunden sind Michael Kruse und sein Sohn Dennis durch Mecklenburg-Vorpommern geradelt – insgesamt 500 Kilometer. Und dies für einen guten Zweck: Die beiden Triathleten sammelten auf diesem Wege Geld für die Tafeln in unserem Land. So konnten die beiden Schweriner am Ende 4.640 Euro an den Landesverband der Tafeln überweisen.

Auch die Werbegemeinschaft der Marienplatz-Galerie unterstützte sie bei diesem Vorhaben mit insgesamt 1.000 Euro. Das Einkaufszentrum war auch Start- und Zielpunkt der Tour. Am 18. Juni um 13 Uhr fuhren die Kruses vor der Galerie ab und kehrten am nächsten Tag gegen 9 Uhr dorthin zurück. Die letzten 500 Meter wurden sie von Oberbürgermeister Rico Badenschier, ebenfalls leidenschaftlicher Radfahrer, begleitet.

Dennis feierte am 19. Juni seinen 30. Geburtstag. Deshalb wurde um 0 Uhr kurz auf dessen Wohl angestoßen, bevor es zurück in die Landeshauptstadt ging. Überhaupt seien alle, also Sportler plus Begleitteam, die ganze Tour über bester Laune gewesen – trotz der Regenschauer, die etwa 50 Kilometer vor dem Ziel aufzogen, berichtet Michael Kruse. Zurück in der Marienplatz-Galerie gab es eine große Torte, und es wurde auf den erfolgreichen Abschluss der Tour noch ein kleines Glas geleert.

Die Kruses fühlen sich nun ermutigt, die Spendentour im kommenden Jahr in erweiterter Form zu wiederholen. Michael sagt: „Wir überlegen, ob wir daraus eine Charity-Veranstaltung machen, an der auch weitere Athleten teilnehmen und die vielleicht über ein ganzes Wochenende geht. Ich würde dann noch ein Konzept erarbeiten.“ Er könne sich zum Beispiel vorstellen, eine Art Staffel zu veranstalten.

Die Spendentour hat für die beiden Athleten die coronabedingt wettkampffreie Zeit ein wenig gefüllt. Gleichzeitig wollten sie damit etwas Gutes tun. So entstand die Idee, an die Tafeln zu spenden. Nächstes Mal wären andere Bedürftige an der Reihe.