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Schwerin ist eine wunderschöne Stadt!

Gäste der Landeshauptstadt heißt Andrea Darsow in ihrer Pension am Lewenberg auf herzlichste Weise willkommen
Für ihre Gäste schlüpft Andrea Darsow schon mal in die Kleidung, die Minka von der Lancken, die erste Hofdame Augustes, der Großherzogin von Mecklenburg-Schwerin, im Jahr 1857 getragen haben könnte. Foto: Beate Schöttke-Penke
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Die Pension am Lewenberg in der Wismarschen Straße fällt sogleich ins Auge: Der Fassadenanstrich der Hausnummern 295 und 297 terrakotta wie das Schweriner Arsenal; Fenster und Türen saphirblau; die meterlangen Blumenkästen vor jedem der acht Fenster üppig mit gelben und blauen Petunien bepflanzt; ein blühender Blauregen an der Fassade. Wer als Gast der Landeshauptstadt auf diese Weise empfangen wird, darf gespannt sein. Und tatsächlich: Die von Andrea Darsow geführte Bed & Breakfast-Pension mit dem See- und dem Sonnenzimmer und den drei Ferienwohnungen Alexandrine, Cecilie und Jägermeisterin schlägt auf charmante Art einen Bogen zur Schweriner Geschichte bzw. zum Beruf des Hausherrn, der Forstamtsleiter in Raddelübbe ist.
Hinterm Haus dagegen kommt die Liebe der Hausherrin zum Tragen. Auf dem 450 Quadratmeter großen Areal wurde mit professioneller Unterstützung ein schöner Stadtgarten angelegt, der mit seinen drei Sitzplätzen zum Genießen der grünen Oase einlädt. „Ich liebe Pflanzen“, sagt Andrea Darsow. Und nicht nur das. Für sie steht außer Frage, dass sie ihr privates Gartenparadies mit ihren Gästen teilen will. „Ich mag Menschen, fühle mich durch sie bereichert. Wenn meine Gäste in der Landeshauptstadt sind, freue ich mich, wenn sie in meinem Garten ausruhen können. Ich gebe ihnen auch gerne Tipps mit auf den Weg, was sie unternehmen können und wo man gut essen kann“, unterstreicht die engagierte Unternehmerin.
Zuweilen steigt sie sogar in ihr bodenlanges grün-schwarzes Kleid mit Reifrock und lädt ihre Gäste zu einer Stadtführung der besonderen Art ein. In diesem Kleid nämlich verkörpert sie Minka von der Lancken, die unter Mecklenburgs Großherzogin Auguste erste Hofdame war. Andrea Darsow geht es um mehr, als nur in besonderer Kledage durch die Straßen der Stadt zu wandeln. Gern steckt sie ihre Gäste mit ihrem „Geschichtstick“ an, soll heißen, sie weiß,  ihre Gäste mit allerhand Amüsantem und Wissenswertem über vergangene Zeiten in Mecklenburg-Vorpommerns Metropole zu fesseln.
Dabei ist Andrea Darsow selbst eine Zugezogene. Durch die politische Wende in Deutschland kam zunächst ihr Mann Christof von Freiburg im Breisgau nach Schwerin. Als sich hier für den Niedersachsen mit mecklenburgischen Wurzeln eine berufliche Perspektive abzeichnete, zog Andrea Darsow mit dem heute 18-jährigen Sohn Max nach. Bedenken, sich in Schwerin wohlfühlen zu können, hatte die gebürtige Niedersächsin nicht. „Schwerin ist eine wunderschöne, unzerstörte Stadt mit viel Natur drumherum. Außerdem wollte ich immer ankommen“, betont Andrea Darsow.  Gearbeitet habe sie schon in Frankreich und in der Schweiz, dreizehn Mal sei sie bisher umgezogen. „Ich hänge nicht so wahnsinnig an der Scholle und sehe jede Veränderung als Chance, neue Leute kennen zu lernen“, erzählt die Schwerinerin. In ihrer „Brutphase“, wie sie die Anfangsjahre mit den Kindern Max und Anneke augenzwinkernd nennt, nutzte sie zunächst die Kontakte, die sich durch Kindergarten und Schule ergaben. Später engagierte sie sich beim Schweriner Gospelchor als Vereinsvorsitzende. Heute gehört sie zu den Aktiven im Schweriner Schlossverein.
Als die Familie 2000 ein erstes desolates Wohnhaus in der Wismarschen Straße ersteigerte, konnte  mancher aus dem Bekannten- und Verwandtenkreis die Entscheidung nicht nachvollziehen. Doch das Stadthaus kam den Vorstellungen der Darsows von einem Leben in der Stadt sehr entgegen. Vor dem Haus Straßenbahn und Bus, mit denen man alle Ziele in der Stadt erreichen kann. Hinterm Haus fast in Blickweite die Promenade am Ziegelinnensee, dazwischen das selbst gestaltete Gartengrün. „Man kann es sich überall schön machen. Es kommt auf einen selbst an“, ist Andrea Darsow überzeugt und freut sich über die Verschönerungskur, die die Wismarsche Straße inzwischen durchmacht. Viele Häuser sind saniert, manche Hausfassade hat nicht nur einen neuen sondern auch einen farbenfrohen Anstrich bekommen.
Dass Andrea Darsow einmal eine Bed & Breakfast-Pension führen wird, hat sie sich übrigens nicht träumen lassen. Als sie für das Sanitätshaus Stolle im Schweriner Krankenhaus arbeitete, gab es bei Patientenangehörigen immer wieder Nachfragen nach einer schönen Unterkunftsmöglichkeit in der Nähe. Die bietet sie nun selbst an. Eintragungen im Gästebuch bestätigen: Ihre Gäste fühlen sich bei ihr herzlichst willkommen und auf das Beste betreut!