Lebensart
Happy Halloween

Mittlerweile auch hierzulande kein ungewöhnliches Bild mehr: kleine und große Hexen, Monster und Gespenster, die bei Einbruch der Dunkelheit am 31. Oktober mit der Bitte um Süßigkeiten von Haus zu Haus ziehen.
Es ist Halloween. Das Wort selbst leitet sich von All Hallows’ Eve (Aller Heiligen Abend) ab, welcher an dem Abend vor Allerheiligen, also dem 31. Oktober, gefeiert wird. Zugrunde liegt das ursprünglich keltische Fest „Samhain“, eine Art Erntefest zum Wintereinbruch und dem damit verbundenen Start ins neue Kalenderjahr, an dem sich dem Glauben nach außerdem das Reich der Toten öffnet. Diese machen sich auf die Suche nach den Lebenden, die in diesem Jahr sterben sollen. Um sich zu schützen, verkleideten sich die Menschen selbst in schauderlichen Kostümen und zogen des Nachts durch die Straßen. Vor die Türen stellten sie kleine Gaben, um die bösen Geister zu besänftigen und Unheil abzuwenden.
Irische Auswanderer brachten das Fest mit in die USA, wo es sich zu einem spaßigen Kultfest entwickelte, das sich großer Beliebtheit erfreut. Und das nun auch wieder im europäischen Raum, so auch in Deutschland.
Mumien Würstchen
Zutaten:
- 400 g Pizzateig (fertig aus dem Kühlregal)
- 20 Stück Wiener
- 40 Stück Zuckeraugen
- 1 EL Öl
- 1 EL Ketchup
- Pizzateig in Streifen schneiden und vorsichtig etwas in die Länge ziehen.
- Würstchen mit Teigstreifen umwickeln und auf der Rückseite verschließen. Im oberen Drittel etwas Platz für die Augen lassen.
- Mumienwürstchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech platzieren und leicht mit Öl bepinseln.
- Im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen backen, bis sie goldgelb sind.
- Anschließend auskühlen lassen und die Zuckeraugen mit etwas Ketchup ankleben.
Tipp:
Um ein Aufplatzen zu verhindern, die Würstchen vor dem Umwickeln an der Rückseite leicht einschneiden.
Ein Kürbis namens Jack
Wie aus einer Legende ein Brauchtum wurde
In Irland wurden ursprünglich Rüben ausgehöhlt und mit einem Licht versehen. Die so genannten Jack O‘Lanterns wurden zum Schutz vor bösartigen Wesen vor die Tür gestellt. Mit der Verbreitung in Amerika wurden die Rüben kurzerhand gegen den dort heimischen, leichter zu schnitzenden Kürbis eingetauscht.
Dieser Halloween-Brauch geht auf die irische Legende von Jack O‘ Lantern zurück. Laut dieser soll ein geiziger, diebischer Schmied namens Jack Oldfield den Teufel ausgetrickst und gefangen haben. Jack ließ den Teufel erst frei, nachdem dieser ihm versprochen hatte, nie in der Hölle zu landen. Allerdings war Jack ein sündhafter Mensch, weshalb ihm nach seinem Tod auch der Zutritt zum Himmel verwehrt wurde. So musste seine Seele rastlos auf der Erde umherirren. Der Teufel warf ihm daraufhin aus Spott eine glühende Kohle aus der Hölle zu. Jack nahm die glühende Kohle, höhlte eine Rübe aus, platzierte die Kohle darin und zieht seither auf der Erde herum.
Heute erinnern die gruselig oder kunstvoll geschnitzten Kürbislaternen an den Rastlosen.




