Kultur

Zeichnen als Form des Denkens

Werke von Christine Stäps ausgestellt
„Kleine Gruppe“ heißt dieses Werk von 2011.
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Das Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus ehrt die Künstlerin Christine Stäps mit einer Sonderausstellung. Für die Malerin und Bildhauerin ist das Zeichnen auch im achtzigsten Lebensjahr immer wieder ein spannender  Anfang. Das Zeichnen wird von ihr als eine Form des Denkens und Erforschen der sie umgebenden Welt im weitesten Sinne verstanden.

Die Ausstellung ermöglicht einen Einblick in das reiche zeichnerische Werk, zeigt einige Beispiele ihrer bildhauerischen Tätigkeit sowie reizvolle Papierfigurinen und originelle Papierschnitte. Die Arbeiten veranschaulichen, dass es für diese Künstlerin, selbst bei stärkerer Hinwendung zur Abstraktion, keinen Abschied vom erkennbaren Gegenstand gibt.

In den großen meisterlichen Feder-oder Tuschezeichnungen, in der Reihe faszinierender Porträt-Köpfe und in den sinnlichen Sandsteintorsi spiegeln sich eindrücklich Erfahrungen eines langen schöpferischen Lebens.
Die Ausstellung ist noch bis zum 22. März dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr zu sehen; der Eintritt ist frei.