14.11.2014

Kultur PR-Anzeige

„Wir beide sind Perfektionistinnen“

Am Freitag, 5. Dezember, ab 20 Uhr im Schweriner Capitol: Queenz of Piano
Das Klavier als Sportgerät? Nun, so weit gehen Jennifer Rüth (l.) und Anne Folger sicher nicht. Aber es ist schon erstaunlich, was sie mit so einem klassischen Instrument, wie dem Piano, alles anstellen. Foto: Felix Groteloh
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Charmant verpackt, kreativ inszeniert und amüsant dargeboten reisen Anne Folger und Jennifer Rüth auf der „TastaTour“ vom klassischen Hei­mathafen drauflos und packen als typisch weiblich Reisende alles in ihre Trolleys, was es Schönes mit der Klassik zu verbinden gibt. Sie zeigen, dass der Flügel wirklich ein ganzes Orchester imitieren kann. Percussion, Gitarrenriffs, Cembalo, Bouzouki, chinesischer Gong, alpenländischen Zither. Egal ob Holz, Saiten, Dämpfer oder Rahmen, jedem Teil entlocken die Queenz of Piano klangvolle Effekte und vereinen diese zu einer individuellen Art des Klavierspiels.

Dabei meistern sie gekonnt den Spagat zwischen Unterhaltung und anspruchsvoller Musik, bieten die perfekte Kombination aus weiblichem Charme, mitreißendem Entertainment und musikalischem Können. Mit sprühendem Witz und einem Hang zur Selbstironie schaffen sie ein Klavierkonzert, das dem angestaubten Image klassischer Klavierkonzerte einen neuen Anstrich gibt.

Feinfühlig, großartig aufeinander abgestimmt, korrespondieren die Queenz of Piano in den Passagen, bei denen sie sich an die „klassischen“ Vorlagen halten. Doch was Anne und Jenny den beiden Instrumenten auf spielerische Weise entlocken, ist sehr viel mehr, als es Pianisten üblicherweise tun. Mit sprühendem Witz und einem Hang zur Selbstironie schaffen sie ein Klavierkonzert, das Jung und Alt gleichermaßen begeistert und dem angestaubten Image klassischer Klavierkonzerte einen neuen Anstrich gibt.

Die gebürtige Würzburgerin Jenny Rüth besuchte bereits mit 16 Jahren als Jungstudentin das Konservatorium in ihrer Heimatstadt und widmete sich nach ihrem Abitur dem Klavierstudium in Würzburg und Tarragona (Spanien). Dann absolvierte sie in Rostock an der Musikhochschule den künstlerischen Aufbaustudiengang Klavierduo. Insofern ist sie ein bisschen Mecklenburgerin. Zudem studierte sie Jazzgesang und belegte Schauspielkurse, sang dann Hauptrollen in Musicals und spielte zusammen mit Chris de Burgh und Ronan Keating.

Auch Anne Folger, die aus Weimar stammt, war eine vorbildliche Studentin: Klavier, Kammermusik und Liedbegleitung sind die Fächer, die sie an Hochschulen in Weimar, Paris und Freiburg belegte. Sie gastierte als Solistin bereits in der halben Welt. Auch sie widmete sich anschließend dem Schauspiel.
Als Duo fanden sich die beiden über eine Anzeige zusammen, die Jenny geschaltet hatte: „Pianistin gesucht für Klavierduo, Konzerte vorhanden.“ Einig waren sich die Musikerinnen vor allem in einem schnell: Ihr Programm sollte nicht konventionell sein, sondern viele Cross­over-Elemente enthalten.

Dass zwei so versierte Pianistinnen das einwandfrei hinkriegen, beweisen sie bei ihren Shows immer wieder: Nicht auf, sondern mit den Instrumenten agieren sie virtuos. Sie entlocken den Flügeln Töne, von denen man nicht einmal ahnt, dass es sie gibt.

Es sind nicht allein die Tasten, die bei Michael Jacksons „Thriller“, im James-Bond-Medley oder bei Zaquineus „Tico Tico“ zur musikalischen Unterhaltung taugen. Die Flügel werden zum Perkussionsins­trument, die Saiten werden mit Plektren für Gitarrenriffs benutzt. Vom Cembalo bis zur Bouzouki, vom chinesischen Gong bis zur alpenländischen Zither: Egal, ob Holz, Saiten, Dämpfer oder Rahmen – jedem Teil entlocken die Queenz of Piano klangvolle Effekte und vereinen diese zu einer nie dagewesenen Art des Klavierspiels.
Jennifer Rüth sagt, obwohl sie über die Jahre musikalisch hervorragend auf einander abgestimmt seien, probten sie täglich sehr viel. „Wir beide sind Perfektionistinnen“, fasst sie zusammen.

Am Freitag, 5. Dezember gastieren die Queenz of Piano, ab 20 Uhr mit ihrer „TastaTour“ im Schweriner Capitol. Karten für das Konzert, das eigentlich bereits im März dort stattfinden sollte, aber kurzfristig auf den genannten Termin im Dezember verschoben wurde, gibt es bereits im Vorverkauf direkt an den Kassen des Capitols. Und zweimal zwei Freikarten gibt es bei uns:

Gewinnspiel

Wer schaltete die Anzeige, die die beiden „Königinnen“ als Duo zusammenbrachte? So lautet unsere Preisfrage. Wer sie richtig beantworten kann, schickt bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Piano“ und der Lösung an die Adresse
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailredaktion@sn-live.de. Der Einsendeschluss ist der 28. November.
Unter allen Mails mit der richtigen Antwort losen wir zwei Gewinner aus, die je zwei Karten bekommen. Die beiden Gewinner werden per E-Mail informiert.
Öffnet externen Link in neuem Fenster
www.queenz-of-piano.de