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wilde Dudelsackklänge

Red Hot Chilli Pipers gastieren im Capitol
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Extrem, ausgefallen und originell. Massentauglich und trotzdem kulturell wertvoll. Es gibt nur ganz wenige Musikstile, die es im Hinblick auf Power, Wucht und Lautstärke mit Rock ’n’ Roll oder den für Schottland so typischen „Pipes & Drums“ aufnehmen könnten. Die Red Hot Chilli Pipers kamen als Erste auf die abgedrehte Idee, beides miteinander zu verbinden und so die durchschlagende Wirkung beider Musikstile anzureichern.

Das Ergebnis ist faszinierend wie originell zugleich und löst ein musikalisches Erdbeben aus. Eine solch wuchtige Erschütterung hat durchaus ihre guten Seiten. Gräben, die zwischen verschiedenen Kultursparten klaffen, werden zugeschüttet, musikalische Brücken werden gebaut. Die Chillis sind unermüdlich dabei, Rock ‘n’ Roll Klassiker von AC/DC bis ZZ Top zu plündern und in den Bannkreis der „Pipes & Drums“ zu stellen.

Der durch Mark und Bein gehende Ton schottischer Dudelsäcke wetteifert mit kreischender E-Gitarre. Wer wird das Duell um die heißesten 64stel gewinnen? Wer kann die verwegensten „blue notes“ spielen? Der E-Gitarrist oder der Piper? Wer wird den Fans mehr einheizen? Die über die Bühne wirbelnden Snare Drummer oder der Mann am Schlagzeug? All das hat etwas Martialisches und Verwegenes an sich. Es rührt an uralte Instinkte. Wenn man dieses Klangkonzept großen Rock und Pop Hits überstülpt, klingen die bekannten Ohrwürmer völlig archaisch. Um einen Hit quasi in die Ewigkeit zu befördern, braucht man einfach Pipes & Drums. Mit anderen Worten: Das ist der Ritterschlag für eine Melodie. Sie wird in den Rang der Tradition erhoben.

Zu einem Red-Hot-Chilli-Pipers-Konzert gehören Rock Hymnen wie „We will rock you“ und „Smoke on the Water“. Der gute alte Jimmy Hendrix und AC/DC Klassiker dürfen nicht fehlen oder auch „Clocks“ von Coldplay.

„Red Hot Chilli Pipers - Music for the kilted generation“
gibt es am Sonnabend, dem 18. Juni, um 20 Uhr im Capitol.