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Schritt um Schritt verbessert

Mecklenburgisches Staatstheater als erstes Theater in M-V auf Barrierefreiheit geprüft
Nele Tippelmann (l.) mit der Urkunde von „Reisen für alle“ Foto: J. Laubscher
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Im Rahmen des Kooperationsprojektes (NatKo) „Reisen für alle“ des Deutschen Seminars für Tourismus Berlin (DSFT) und des Vereins Tourismus für alle Deutschland, das gefördert wird durch das Bundeswirtschaftsministerium, ist das Mecklenburgische Staatstheater als erstes Theater in MV auf seine Barrierefreiheit geprüft worden.

Annette Rösler, Projektmanagerin vom Tourismusverband MV, sagt: „Menschen mit Mobilitäts- und Sinneseinschränkung benötigen für ihre Reiseentscheidung, in der auch kulturelle Angebote eine große Rolle spielen, verlässliche und geprüfte Informationen. Seit April 2016 ist der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen des Projektes ‘Tourismus für alle‘ Lizenznehmer des bundeseinheitlichen Kennzeichnungssystems. So erheben ausgebildete Prüfer den Ist-Zustand vor Ort, der einen erheblichen Unterschied zur Selbstauskunft von Betrieben ausmachen kann. Die Prüfstelle beim Bundesträger des Kennzeichnungssystems (DSFT Berlin) erstellt dann die Prüfberichte.“

Die Berichte für das Mecklenburgische Staatstheater sowie weitere Informationen zum Thema Barrierefreiheit finden sich zum Download auf der Opens external link in new windowWebsite des Staatstheaters.

Nele Tippelmann, Leiterin der Abteilung Theaterpädagogik, Vermittlung und Partizipation, erläutert: „Das Mecklenburgische Staatstheater ist stets darauf bedacht, seine Angebote im Bereich Barrierefreiheit zu verbessern. Wir versuchen, unsere Website barrierefrei zu gestalten, bieten zum Beispiel Audiodeskriptionen und Tastführungen für blinde und sehbehinderte Menschen an und verbessern Schritt für Schritt die Situation für gehbehinderte Menschen und Rollstuhlfahrer. Das geht nicht von heute auf morgen und ist bei einem denkmalgeschützten Bau nicht ganz einfach. Ganz wichtig ist es uns deshalb, auf dem Weg immer transparent zu sein, so dass Besucher wissen, was sie erwartet und welche Hilfsmittel sie gegebenenfalls in Anspruch nehmen können.“

Ziel des Kooperationsprojektes „Reisen für alle“ ist es, ein bundesweites Kennzeichnungssystem einzuführen und so seriöse Informationen für Reisende mit Handicap bereitzustellen.