Kultur

Per Twitter über Freibier reden

16. Kabarettfestival vom 22. bis zum 24. August im Schweriner Speicher
„Die Herkuleskeule“
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Im August ist im Schweriner Speicher wieder Kabarettfestivalzeit – und das zum bereits 16. Mal. Zu Gast sind die Hengstmannbrüder, Reiner Kröhnert und das Ensemble „Die Herkuleskeule“.

Das Festival beginnt am Donnerstag, 22. August, mit den Hengstmannbrüdern. „Wir können über alles reden“ heißt ihr Programm, und das tun die beiden dann auch – und zwar konsequent über alles, über alles in der Welt. Im legendä­ren Brüdergefrotzel streifen Tobias und Sebastian Hengstmann die brennenden Fragen unserer Tage: Im Todesstreifen auf der Grenze zwischen Kabarett und Comedy beschert uns das Duo gleichzeitigen Erkenntnisgewinn und Lachmuskelkater. Regie führt Frank Hengstmann.

Am Freitag, 23. August, geht es weiter mit der „GeTwitterCloud“ von Reiner Kröhnert. Hier kommen die üblichen Verdächtigen aus dessen bewährtem Panoptikum der kleineren und der größeren Übel zu Wort und dann noch der „Master of Disaster“ himself: the one and only „Twitter-Trump“.

Zum krönenden Abschluss des diesjährigen Kabarettfestivals im Speicher gastiert am Sonnabend, 24. August, „Die Herkuleskeule“. Die Dresdner haben zu vermelden: „Freibier wird teurer“. Birgit Schaller, Hannes Sell und Jürgen Stegmann mischen sich in einem irrwitzigen Spektakel in die Diskussionen um Gendertoiletten und Kriegsgefahr ein und versuchen, Sinn und Unsinn dieser aus den Fugen geratenen Welt zusammenzufügen. Brauchen wir eine künstliche Intelligenz, oder genügt unser natürlicher Blödsinn? Sind die da oben irre und wir blind? Oder sind wir irre und die blind? Oder sind wir alle irre, weil wir blind sind?  Wer weiß das schon. Aber eines steht fest: „Die Herkuleskeule“ bürgt für „intelligent geblödelten Scharfsinn“.

Die Vorstellungen von den Hengstmannbrüdern und Reiner Kröhnert beginnen um 20 Uhr, und „Die Herkuleskeule“ tritt sogar zweimal auf: um 17 und 20 Uhr.