Kultur

„Mit unzähmbarer Spielfreude“

Die 7. Nacht der Gitarren am 27. September ab 20 Uhr im Schweriner Speicher
Lulo Reinhardt
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Die akustische Gitarre ist eines der beliebtesten Instrumente weltweit. Viele Musiker spielen sie mit Hingabe – nur wenigen gelingt es, ihr derart faszinierend-betörende Klänge zu entlocken wie den Ausnahmekünstlern Lulo Reinhardt (ausgezeichnet mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2019), Daniel Stelter, Yuliya Lonskaya und Itamar Erez.

Diese vier Gitarrenmagier aus drei Ländern, die sich gefunden haben, um bei der 4. Nacht der Gitarren das Publikum in Deutschland, den Niederlanden und Österreich mit ihrer virtuosen Saiten-Show zu verzaubern. Am 27. September, ab 20 Uhr sind sie im Schweriner Speicher zu Gast.

Der Gitarrist Brian Gore hat das spektakuläre Event 1995 unter dem Namen „International Guitar Night“ in einem Waschsalon in Kalifornien ins Leben gerufen und zur erfolgreichsten Gitarren-Show ihrer Art gemacht. Er sagt: „Jeder der vier begeistert mit unzähmbarer Spielfreude, technischer Perfektion und der leidenschaftlichen Liebe zum Instrument.“

Lulo Reinhardt (Deutschland) gehört zu den wichtigsten Stimmen des Gipsy-Jazz. Mit seinem Mix aus Latin, Swing und Weltmusik begeistert er das Publikum seit Jahren auf internationalen Bühnen. Lulo Reinhardt stammt aus der berühmten Reinhardt Familie, wie sein Onkel Dawelie Reinhardt und Schnuckenack Reinhardt.

Daniel Stelter (Deutschland) hat sich mit seinem unaufgeregten und doch einprägsamen Stil einen Namen in der deutschen Jazz-Szene gemacht. Als gefragter Konzert- und Studiomusiker hat er bereits mit Stars wie Al Jarreau, Till Brönner, Jan Delay, Nena, Roger Cicero oder Annett Louisan gearbeitet.

Yuliya Lonskaya (Weißrussland) spielte schon in USA, Puerto Rico, Deutschland, Österreich, Zypern, Bulgarien, Polen, Moldawien, Spanien, Italien und in der Ukraine. Mit eigenen Klassik-, Folk-, Jazz- und Bossa Nova-Arrangements hat sie ihren unverwechselbaren Stil entwickelt.

Itamar Erez (Israel) verbindet in seiner Musik die improvisatorische Freiheit des Jazz und die Leidenschaft des Flamencos zu einer mitreißenden Melange. Er gab umjubelte Konzerte in zahlreichen Ländern. Ein Höhepunkt seiner Karriere: 2018 der Auftritt mit dem Omar Faruk Tekbilek Ensemble in der New Yorker Carnegie Hall. Neben seiner Tätigkeit als Gitarrist vermittelt er seine musikalischen Kenntnisse und Fähigkeiten auch in Workshops.