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Hegenbarth-Werke

Ausstellung im Schleswig-Holstein-Haus
„Spaziergänger im Park“ heißt dieses Bild von Josef Hegenbarth.
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Josef Hegenbarth (1884 - 1962) war ein begnadeter Künstler, dem es gelang, mit der Zeichenfeder faszinierende Geschichten zu erzählen. Sein 55. Todestag am 27. Juli und sein 133. Geburtstag am 15. Juni sind ein guter Grund, den Maler, Grafiker und Illustrator zu würdigen. Der Ausstellungstitel „Hegenbarths Palette – Grafische Bild-Geschichten“ verweist auf das umfangreiche und vielseitige Schaffen des Künstlers.
Seine Zeichnungen erinnern zuweilen an Karikaturen oder Comics. Vor allem mit lebensnahen Straßenszenen ist die Schweriner Hegenbarth-Sammlung des Staatlichen Museums vertreten. In ihrer Art stehen die Werke George Grosz und Heinrich Zille nahe und weisen Hegenbarth als aufmerksamen Chronisten des Lebens aus.

Erstmals vereint das Opens external link in new windowSchleswig-Holstein-Haus in seiner Ausstellung zwei hervorragende Hegenbarth-Sammlungen. Noch bis zum 20. August werden Originalzeichnungen aus den 1920er bis 1960er Jahren aus der Hegenbarth Sammlung Berlin und dem Kupferstichkabinett des Staatlichen Museums Schwerin gezeigt.
Die Berliner Sammlung kann auf „fabel“hafte und oft humorvolle Tierdarstellungen und Zirkusszenen verweisen. Auch Illustrationen zu Werken der Weltliteratur, denen sich Hegenbarth Zeit seines Lebens intensiv widmete, befinden sich darunter.
Unterstützt wird die Ausstellung durch die Stiftung Sparkasse Mecklenburg-Schwerin.

Geöffnet ist dienstags bis sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro (ermä­ßigt drei Euro) und berechtigt zum mehrmaligen Besuch.