Kultur
Freude auf Rückkehr 2027

Die Spielzeit am Mecklenburgischen Staatstheater ist zu Ende gegangen – mit weniger Zuschauern als in der Saison zuvor. Mit insgesamt 98.000 Besuchern liegt die Zahl sogar deutlich unter der vorherigen Spielzeit (136.000). Gründe dafür gibt es durch die baubedingte Ausweichspielstätte im Theaterzelt: Hier gab es aufgrund eingeschränkter Kapazitäten rund 70 Vorstellungen weniger als im Großen Haus. Auch die sogenannte „en suite“-Bespielung, bei der nicht mehr als zwei Produktionen über einen kurzen Zeitraum hinweg parallel gespielt werden, ist im Vergleich zum normalen Repertoire-Betrieb für das Publikum gewöh-nungsbedürftig. Generalintendant Hans-Georg Wegner zeigt sich dennoch dankbar, trotz des Umbaus weiterhin Theater für das Publikum in Schwerin anbieten zu können. „Eine Gesamtauslastung von knapp 78 statt der üblichen 83 Prozent lässt uns unter den gegebenen Umständen sehr zufrieden auf die vergangene Saison schauen“, sagte Wegner.
Die Freude auf die Rückkehr ins Große Haus ist groß. Die Wiedereröffnung im kommenden März wird einer der Höhepunkte der neuen Spielzeit sein. Zudem wird sich Joanna Lewicka als neue Schauspieldirektorin und Regisseurin vorstellen. Und die Fritz-Reuter-Bühne feiert ihren 100. Geburtstag über die gesamte Spielzeit hinweg. Am 24. August öffnet auch die Theaterkasse wieder nach der Sommerpause.
www.mecklenburgisches-staatstheater.de





