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Festprogramm mit Spannung erwartet

„Mit Engagement, Augenmaß und Lebensfreude zur Weiterentwicklung beitragen“
Christina Lüdicke, 53 Jahre alt, zwei Töchter, Cellistin, Stellvertretende Direktorin am Konservatorium Schwerin, lebt seit 1980 in Schwerin. Foto: Harald Kruse
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Frau Lüdicke, welches Instrument, das Sie nicht beherrschen, hätten Sie immer schon spielen wollen?

Inspiriert durch die Beschäftigung mit Astor Piazzolla würde ich gern Bandoneon spielen können. Das Instrument hat faszinierende Klangmöglichkeiten, von melancholisch klagend bis atemberaubend perkussiv. Aber auch das Vibraphon würde mich reizen.

Welches Musikstück hat Sie zuletzt so richtig fasziniert?

Die  Sarabande aus der 5. Suite für Violoncello Solo von Johann Sebastian Bach – berührend vorgetragen von einer jungen Cellistin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ kürzlich in Hannover.

Gibt es Konzerte des Konservatoriums (oder anderer Stätten in Schwerin), an die Sie besonders gern zurückdenken?

Da fällt mir spontan das Konzert von Ten Years After im Speicher im letzten Jahr ein – unglaublich!
 
Und in den festlichen Monaten, die zum 60. der Musikschule vor uns liegen – welche Veranstaltung liegt Ihnen da besonders am Herzen?

Es würde mir schwer fallen, nur eine Veranstaltung aus dem opulenten Jubiläums-
programm herauszugreifen. Ich bin sehr gespannt auf das Musiktheaterprojekt zu Ehren unseres Namenspatrons Johann Wilhelm Hertel, auf das Stipendiatenkonzert und die Gala mit den prominenten Ehemaligen im Rahmen von KON-Takte, auf das Schelfoniker-Konzert zum 20. Jubiläum und, und, und…
Als Cellistin freue ich mich natürlich ganz besonders auf das Bach-Solorecital des renommierten britischen Cellisten Raphael Wallfisch am 25. Oktober dieses Jahres.

Wenn Sie für die Stadt drei Wünsche frei hätten, welche wären das?

Ich würde mir wünschen, dass sich Schwerin mit all seinen Vorzügen immer weiter entwickeln kann und es viele Menschen gibt, die mit Engagement und Augenmaß, manchmal auch mit etwas mehr Lebensfreude dazu beitragen.