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Diskrepanzen werden sichtbar

Installation „Stromkreis“ von Inge Mahn im Kunstverein Schwerin ausgestellt
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Unter dem Titel „Stromkreis“ ist noch bis zum 18. August im Kunstverein Schwerin/E-Werk am Pfaffenteich eine Ausstellung der Berliner Bildhauerin Inge Mahn zu sehen. Die Gesamtinstallation von kinetischen Plastiken hat Inge Mahn für den spezifischen Ort E-Werk konzipiert; Teile der Ausstellung hat sie in den Wochen vor Ausstellungsbeginn in Schwerin gebaut. Inge Mahn: „Wird ein Stromkreis ohne Verbraucher geschlossen, so entsteht ein Kurzschluss. Also werden alle Räume durch einen geschlossenen Kreis verbunden und verschiedene Verbraucherstationen eingerichtet.“ Wie in ihrem neuen Gesamtkonzept für Schwerin lässt die Bildhauerin auch in ihren einzelnen Arbeiten die Diskrepanzen zwischen den Dingen und ihren Bezeichnungen in der Sprache wirksam und sichtbar werden. Gezeigt werden Arbeiten wie „Stuhlkreis“, „Erbsenzähltisch“, „Bewegung“, „Unterm Teppich“ oder „Nistkästen“ und andere Werke. Schon  2005 hatte sie gemeinsam mit Studenten vier Wochen in der Stadt gearbeitet, nun haben die Schweriner erneut Gelegenheit, Inge Mahns humorvolle und doch hintergründige Arbeiten für sich zu entdecken.