Kultur

Der Mensch auf einmal sehr klein

Rabe in einer Fotoausstellung porträtiert
Überdimensional und groß erscheint der Rabe auf den Fotografien.
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„Ein Rabe in Schwerin“ heißt eine Ausstellung mit Fotografien von Jutta Schwöbel, die noch bis zum 28. April in der MV-Fotogalerie (Gebäude der Volkshochschule, Puschkinstraße 13) ausgestellt werden.
Seit drei Jahren beob­achtet und porträtiert sie einen sehr ungewöhnlichen Schweriner  Raben und ist fasziniert von seiner Persönlichkeit und seiner Schönheit. „Ich habe in meinem Leben viele Schauspieler fotografiert, doch so einen hatte ich noch nicht vor der Kamera“, sagt sie, „dieser Rabe ist ein ‚Star‘.“

Überdimensional groß und mächtig erscheint der Rabe, neben dem der Mensch auf einmal sehr klein wirkt, in der Ausstellung, und der Betrachter kann sich ein wenig fühlen wie Gulliver im Land der Riesen. Bewusst vertauscht die Fotografin die Rollen – mit einem liebevollen und respektvollen Blick auf ein anderes Dasein.

Für Besucher geöffnet ist die Ausstellung donnerstags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr. Am 27. April zum Schweriner „Frühjahrserwachen“ wird dort ab 13 Uhr zur Finissage eingeladen.