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Zu hoher Druck am Gelenk

Wenn es in Schulter oder Ellenbogen schmerzt, kann es am entzündeten Schleimbeutel liegen
Damit die Schmerzen nicht chronisch werden, sollten sie rechtzeitig vom Arzt behandelt werden. Foto: ratiopharm/akz-o
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Sie sind wenige Zentimeter klein und im normalen Zustand flach. Schleimbeutel, wovon es bis zu 150 im Körper gibt, wirken als Dämpfer zwischen Knochen und Muskeln beziehungsweise Sehnen oder Haut. Sie befinden sich deshalb vor allem an besonders beanspruchten Stellen wie Schultern, Ellenbogen, Hüfte oder Knien.

Bestimmte Berufsgruppen, zum Beispiel Menschen mit sitzender Tätigkeit, Reinigungskräfte, aber auch Hochleistungssportler, sind dementsprechend häufiger als andere betroffen. Insbesondere an Schultern, Ellenbogen oder Knien kann dauerhafte Drucküberbelas­tung zu Entzündungen führen. Weitere Auslöser können äußerliche Gewalteinwirkung durch Unfälle, bakterielle Infektionen, Gelenkserkrankungen wie Arthritis oder Stoffwechselerkrankungen wie Gicht sein. Häufig ist die betroffene Stelle gerötet und warm und schmerzt bei Berührung. Wer eine Schleimbeutelentzündung vermutet, kann durch eine Ultraschalluntersuchung beim Arzt Klarheit bekommen. Damit aus einer akuten Entzündung keine chronische wird, sollte diese in jedem Fall behandelt werden.

Wenn eine Schleimbeutelentzündung therapiert wird, lassen die Schmerzen meist schnell nach. Um die Schmerzen zu lindern und die Entzündung zu behandeln, können Ruhigstellung und Kühlung mittels eines Kühlpacks helfen. Zur Behandlung mit Arzneimitteln bieten sich außerdem entzündungshemmende Schmerzgele (zum Beispiel Diclo-ratiopharm Schmerzgel) an. Aus diesen dringt der Arzneistoff durch die Haut ein und wirkt direkt am entzündeten Gewebe.
Schmerzgele können in der Akutphase die Wirkung der vom Arzt verordneten Tabletten zusätzlich unterstützen.