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„Wir bieten quasi die Hausgeburt im Krankenhaus“

Crivitzer Krankenhaus mit familiärer Atmosphäre und voller medizinischer Sicherheit
Die Neugeborenen werden in den ersten Tagen und Stunden nach der Geburt umfangreich untersucht. Zusätzlich kann eine osteopathische Diagnose erhoben werden. Foto: Jenny Beckert, Archiv
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Im Jahr 2017 erblickten im Opens external link in new windowKrankenhaus am Crivitzer See 427 Mädchen und Jungen das Licht der Welt – das sind 35 Neugeborene mehr als im Jahr davor. Das kleine Krankenhaus erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei werdenden Eltern.
Die Klinik verfügt über zwei Kreißsäle und eine Geburtswanne. Zu dem Thema Geburtswanne sagt
Dr. Heinz Nierling, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe: „Wir beobachten allerdings, dass das Interesse an Wassergeburten immer stärker zurückgeht, welche in den 90ern ihre Hochkonjunktur hatte.“

Die Hauptgründe, warum viele Schwangere in der MediClin-Einrichtung in Crivitz ihr Kind zur Welt bringen möchten, sind vor allem: die familiäre Atmosphäre und die Individualität. Nierling sagt: „Es ist allen hier von Anfang an sehr wichtig, auf die individuellen Wünsche der werdenden Mütter einzugehen. Wir bieten quasi die Hausgeburt im Krankenhaus, aber eben mit dem vollen Umfang an medizinischer Sicherheit. Es gibt sogar ein freundlich eingerichtetes Familienzimmer, in dem die Eltern direkt nach der Geburt mit ihrem Baby ein paar Tage verbringen können. Dieser Raum bietet übrigens ebenso wie die Kreißsäle eine sehr schöne Aussicht auf den Crivitzer See, der quasi direkt vor der Haustür des Krankenhauses liegt.“

Die Hebammen kümmern sich vor und unmittelbar nach der Geburt liebevoll um Mütter und Säuglinge. Gynäkologen sind zudem immer in der Nähe. Versierte Kinderärzte untersuchen die jungen Erdenbürger in den ersten Stunden und Tagen (U1 und U2). Zu den Untersuchungen der Babys gehört auch ein Schädel-, Hüft- und Bauch-Ultraschall zwei bis drei Tage nach der Geburt.
Zusätzlich wird den frischgebackenen Eltern angeboten, bei ihren Neugeborenen eine osteopathische Diagnose erheben zu lassen. Ein erfahrener Osteopath untersucht zweimal pro Woche im MediClin Krankenhaus am Crivitzer See die dort neugeborenen kleinen Erdenbürger und erstellt vor deren Entlassung einen osteopathischen Befund. Yvonne Bartels, Kaufmännische Direktorin, sagt: „Diese Untersuchung ist für die Eltern derzeit kostenlos, denn sie ist ein besonderer Service des Hauses.“

Die Frauen dürfen in Crivitz ab der vollendeten 36. Schwangerschaftswoche entbinden und bleiben meist drei bis vier Tage auf der Station. Während des Geburtsvorganges gibt es nach Aufklärung und in gemeinsamer Absprache mit den Ärzten verschiedene Möglichkeiten, die Schmerzen zu lindern. Es stehen zum einen konservative Maßnahmen zur Verfügung, wie Massagen, ein gemütliches Entspannungsbad, homöopathische Verfahren und Akupunktur sowie Aromatherapie. Aber auch sogenannte Analgesieverfahren können von den werdenden Müttern in Anspruch genommen werden. Unter Analgesie versteht man das Ausschalten von Schmerzen zur Schmerztherapie. Dazu gehört zum Beispiel auch die inzwischen recht weit bekannte Periduralanästhesie (PDA).

Seit Mitte letzten Jahres profitieren die Schwangeren nun auch in Cri­vitz von der Lachgas-Sauerstoff-Behandlung, die zum gängigen Standard in der Geburtshilfe gehört. Es sorgt für gute Laune im Kreißsaal, denn das Schmerztherapieverfahren soll eine schmerzärmere Geburt bescheren und ist eine sehr gute Alternative zur PDA. Mit Beginn der Wehe atmet die Schwangere das Gasgemisch selbstständig über eine Sauerstoffmaske ruhig ein und in die Maske wieder aus.
Die Wirkung setzt schnell ein. Das Verfahren kann auch bei schnellem Geburtsverlauf eingesetzt werden, wenn es für eine PDA oft schon zu spät ist.

Infoabend und Besichtigung des Kreißsaals
Auch in diesem Jahr finden wieder jeden ersten Dienstag eines Monats im Krankenhaus am Crivitzer See ab 18.30 Infoabende für werdende Eltern mit Besichtigung der Kreißsäle statt. Hierzu laden Dr. Heinz Nierling und sein Team alle werdenden Eltern herzlich ein. An diesen Abenden können die Besucher die Station sowie das Team kennen lernen und sich ein Bild von der familiären Atmosphäre machen.