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Wenn die Blase schwächelt

Kein Grund, sich zu verstecken, denn es gibt Therapien – im MediClin Krankenhaus am Crivitzer See
Dr. Heinz Nierling, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Foto: Jenny Beckert
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Mit weit über zehn Millionen Frauen in Deutschland reiht sich die Erkrankung an Inkontinenz zusammen mit Krankheiten wie Bluthochdruck, Rückenschmerzen/Arthrose oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes in die der Volkskrankheiten ein.

Bis zu 90 Prozent der umgangssprachlich sogenannten Pampers­­industrie produziert überraschenderweise nicht für Säuglinge und Kleinkinder, sondern für Patienten, die an Inkontinenz leiden. Da es sich um keine tödliche Krankheit handelt, ist die Diskussion in der Öffentlichkeit darüber allerdings eher zurückhaltend, und die Betroffenen lernen, beschämt damit zu leben oder entwickeln ihre eigenen Strategien, damit umzugehen. Das müssen sie nicht. Auch gegen Senkung und Inkontinenz gibt es heutzutage sehr erfolgreiche, dauerhaft wirksame Thera­pien. Auch in Crivitz ist dies möglich.  

Mit genau diesen Therapien beschäftigen sich die Ärzte und Therapeuten im Opens external link in new windowMediClin Krankenhaus am Crivitzer See. Wenn sie Urin nicht mehr richtig halten und die Blase nicht mehr sicher kontrollieren können, ist das den meisten Menschen sehr peinlich. Viele Betroffene ertragen ihre Erkrankung still, trauen sich nicht einmal, bei ihrem Arzt das Thema Blasenschwäche anzusprechen.

Dabei gibt es heute mehr denn je sehr wirksame Hilfen, darunter auch einfache „konservative“ Hilfsmittel für eine schnelle, zumeist vorübergehende Therapie aber insbesondere auch moderne operative Eingriffe mit dauerhaftem Erfolg. Ein weiteres Thema ist die sogenannte Beckenbodensenkung, die ebenfalls sehr häufig bei Frauen auftritt und mit der unter anderem oft Inkontinenz einhergeht. Einer der Experten, der die Lebensqualität der betroffenen Pa­tienten deutlich verbessern kann, ist Dr. Heinz Nierling, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. Er bietet modernste, patientenorientiert ganz individuell angepasste Operationen für den gesamten Bereich der Beckenbodendefekte an – besonders  bei einer Senkung, bei Inkontinenz oder deren verschiedensten Kombinationen.

Patientenorientiert heißt, dass hier für jeden Patienten ganz individuell eine Therapie besprochen, ausführlich erklärt und umgesetzt wird. Dazu sagt der erfahrene Operateur: „Uns ist es sehr wichtig, jeden Patienten mit seinen ganz konkreten Beschwerden auch „ganz konkret“ zu diagnostizieren und patienten- und befundbezogen zu behandeln.

Aber was ist überhaupt eine Beckenbodensenkung und wie kann man sie behandeln?
Dr. Heinz Nierling erläutert: „Eine Beckenbodensenkung liegt vor, wenn Beckenboden, Gebärmutter, Harnblase, Enddarm oder Scheidenstumpf tiefer in Richtung Körperöffnung absinken. Symptome einer Beckenbodensenkung können unter anderem sein: ungewollter Urinverlust, Druckgefühl im Bauch, Fremdkörpergefühl in der Scheide, Kreuz- und Rückenschmerzen, eine erweiterte Vagina. Die therapeutischen Methoden zur Behandlung eines solchen Vorfalls werden in konservative und operative Verfahren unterschieden. Die Wahl der Methode zur Behandlung ist abhängig  vor allem von der Schwere der Senkung, dem Leidensdruck sowie des allgemeinen Gesundheitszustandes der Patien­tin, aber auch von einem eventuell bestehenden Kinderwunsch. Gemeinsam mit der Patientin besprechen und bestimmen die Ärzte ganz individuell eine Therapieform, die für die jeweilige Patientin den größten Erfolg verspricht.“

Arzt ermutigt Patientinnen:
Niemand muss mit diesen Beschwerden leben!


An einer Senkung stirbt man nicht, und die meisten behelfen sich lieber selbst, als ihre Probleme offen anzugehen und medizinische Hilfe anzunehmen. Erst wenn die Lebensqualität so weit eingeschränkt ist, dass Begleit- und Folgeerkrankungen zur Behandlung zwingen oder ein Rückzug aus dem persönlichen Umfeld nicht mehr ausreicht, wird ärztliche Hilfe gesucht.

Das alles muss nicht sein, Heilung ist möglich: „Wir haben etwas gegen Senkung und Inkontinenz!“, betont Dr. Nierling. Aber den ersten Schritt müsse die Pa­tientin selber tun. „Klarheit für die richtige Behandlung schaffen nur das offene Gespräch mit dem behandelnden Arzt und schließlich die exakte Diagnostik, zum Beispiel in unserem Krankenhaus“, fügt er hinzu.
„Grundlage der Therapie bei uns ist eine spezielle und differenzierte Diagnostik“, sagt Dr. Heinz Nierling und erklärt: „Die erhobenen Befunde, die Diagnose und ein sich daraus ableitendes, empfohlenes Behandlungskonzept werden Ihnen ausführlich erklärt und ein Befundbericht unmittelbar Ihrem Arzt zugeleitet. Nach ausreichender Zeit zum Überlegen und immer in Absprache mit Ihren behandelnden/überweisenden Ärzten entscheiden Sie sich dann für diese oder eine alternative Therapie. Versprechen nicht­operative Verfahren Besserung oder Heilung, empfehlen wir den Patienten immer zunächst dies.“