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So trotzt man dem Schmerz

Das Sanitätshaus Kowsky widmet sich mit Orthesen-Testttag dem Volksleiden Knie
Anprobieren unter fachmännischer Aufsicht: Orthopädietechnikermeis­ter Torsten Lindig ist beim Orthesen-Testtag der Ansprechpartner Nummer eins. Foto: Anja Bölck
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Es ist schön, dass unsere Lebenserwartung stetig steigt. Weniger erfreulich ist, dass die Zeit dennoch an uns nagt. Mit Vorliebe an unseren Gelenken. Vor dem Verschleiß seiner Gelenke ist eigentlich kaum jemand geschützt. Arthrose macht sich breit. Vor allem am Knie – unserem am stärksten belasteten Gelenk. Orthopädietechnikermeister Torsten Lindig vom Opens external link in new windowSanitätshaus Kowsky weiß: „Es kann schon einiges aushalten. Doch falsche Belastungen, Übergewicht oder erbliche Veranlagungen führen irgendwann zur Kniegelenksarthrose, auch bekannt als Gonarthrose.“ Hierbei kommt es durch das fortschreitende Abnutzen der Knorpel dazu, dass die Gelenkteile aneinander reiben. Schmerzen und Entzündungen entstehen, die sich besonders beim Beugen und beim Treppensteigen bemerkbar machen.

Und? Was tun? „Vom Nichtstun wird es jedenfalls nicht besser“, ist Lindig überzeugt. Und um Operationen aus dem Weg zu gehen, empfiehlt er Knie-Orthesen. Sie entlasten und stabilisieren das Gelenk und sind eine weit bessere Alternative als schmerzstillende Medikamente. Beeindruckt ist Torsten Lindig dabei von den Knie-Orthesen Unloader Fit und Unloader One der Firma Össur. „Ich habe augenblickliche Veränderungen an Patienten gesehen, die an ein Wunder grenzen und mich an einen Hollywood-Streifen erinnert haben. Das Wirkungsprinzip ist ganz einfach. Menschen mit Kniearthrose leiden ja an Gelenken, die aneinander reiben. Meistens ist der Kniespalt an einer Stelle geschlossen, entweder links oder rechts. Die Orthese von Össur ändert einfach die Statik. Sie öffnet beim Gehen und Stehen durch leichten Druck den Kniespalt und entlastet so diesen Bereich, weil nichts mehr aufeinander reibt.“

Im Gegensatz zu herkömmlichen Knie-Orthesen, die oft unangenehm auf der Haut sind, lässt sich die Unloader lange tragen, auch unter der Hose oder dem Kleid. Wer spazieren oder auf Einkaufs­tour geht, wandern oder aktiv werden will, zieht sie an und marschiert los. „Ich kenne sogar einen Herren, der so extreme O-Beine hatte, dass er nicht mehr gehen wollte“, sagt Orthopädietechnikermeister Lindig. „Er hat nun auf beiden Seiten eine Orthese und spaziert wieder energisch durch den Alltag.“
Allen, die unter Schmerzen im Knie leiden oder sich mit dem Thema beschäftigen, empfiehlt er, sich den 28. September fest im Kalender zu vermerken. An diesem Tag bietet das Sanitätshaus Kowsky Knie-Orthesen von Össur zum Testen an. Am besten vorher anmelden unter 03?85?/?64?68?00.

Natürlich erfahren Besucher dann auch, dass so eine Therapieform von der Krankenkasse finanziert wird, wenn sie denn vorab vom Arzt verordnet worden ist. Und die Experten vom Sanitätshaus lassen nicht unerwähnt, wie wichtig bei Arthrose eine gesunde Ernährung mit wenig Zucker und Fertigprodukten ist.
Auch eine Schonhaltung und Bewegungsfaulheit rächen sich. Schließlich entlasten gut trainierte Muskeln die Gelenke. Ideale Sportarten für Kniegeplagte sind Wandern, Nordic Walking, Schwimmen und Yoga. Meiden sollten Betroffene jene Bewegungen, die das Kniegelenk belasten. Dazu zählen Treppensteigen, Hinknien, schweres Heben und das Sitzen auf niedrigen Sofas.