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Nicht zu wenig trinken

Zu geringe Flüssigkeitszufuhr kann ernste gesundheitliche Schäden hervorrufen
Immer mal ein Schlückchen Wasser schlürfen
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Wasser kann beim Abnehmen helfen. Wissenschaftliche Studien kamen zu dem Ergebnis, dass Übergewichtige schneller Pfunde verlieren, wenn sie vor den Hauptmahlzeiten Wasser zu sich nehmen: Allein ein halber Liter vor dem Essen soll demnach in zwölf Wochen einen Gewichtsverlust von im Mittel 1,3 Kilogramm zur Folge haben.

Die Forscher der britischen Universität Birmingham erklären sich dies insbesondere damit, dass die Flüssigkeit den Magen füllt und so bewirkt, dass der Wassertrinker weniger isst. Darüber hinaus weisen Mediziner in dem Zusammenhang darauf hin, dass Wasser nicht nur ein idealer, kalorienfreier Durstlöscher ist, sondern auch den Kreislauf und den Stoffwechsel aktiviert. Damit kommt dann auch die Fettverbrennung in Schwung.

Ausreichende Wasserzufuhr aber auch ein gesundheitliches Muss. Denn der Körper verliert permanent an Flüssigkeit, weil er diese über Haut, Darm, Lunge und Nieren ausscheidet. Deshalb sollten Erwachsene pro Tag wenigstens anderthalb bis zwei Liter Wasser zu sich nehmen – bei Hitze, körperlicher Anstrengung oder Fieber kann dieser Bedarf zunehmen. Wer zu wenig trinkt, läuft Gefahr zu dehydrieren. Dann kann das Flüssigkeitsdefizit zu trockener Haut, Kreislaufproblemen, Konzentrationsschwäche, Schwindelgefühlen und sogar Verwirrung führen.

Man kann es aber auch übertreiben und zu viel Wasser zu sich nehmen. Experten raten davon ab, sozusagen „auf Vorrat“ zu trinken, denn dadurch können die Blutsalze zu sehr verdünnt werden.
Doch welches Wasser eignet sich am besten, unser Wohlbefinden zu garantieren oder zu steigern – stilles oder solches mit Kohlensäure? Im Prinzip egal. Aber das am besten kontrollierte Lebensmittel kommt bei uns aus dem Wasserhahn. Die ideale Wassertemperatur zum Trinken liegt bei rund 15 Grad Celsius. So lässt es sich vom Körper leichter aufnehmen, wodurch auch der Abnehmeffekt des Trinkens am bes­ten funktioniert.

Wer dagegen meint, sich bei Hitze mit einem eiskalten Getränk, auch Wasser, etwas Gutes zu tun, irrt. Denn so riskiert man einen plötzlichen Temperatursturz. Dann ist auch Wassertrinken nicht mehr gesund.