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Musik braucht keine Worte

Symposium der Kinderzentren Mecklenburg und Pelzerhaken zeigt breites Spektrum der Musiktherapie
Die zarten Klänge des Klangauges ermutigen Luca zum Zusammenspiel mit der Therapeutin – eine erste Kontaktaufnahme. Foto: Rahel Thießen
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Am 9. Juni 2012 findet unter der Verantwortung der Kinderzentren Mecklenburg und Pelzerhaken das 2. Symposium für Kinder- und Jugendlichenmusiktherapie in Norddeutschland mit dem Thema „Klänge – Töne – Resonanzen” statt. Schwerin live sprach dazu mit Musiktherapeutin Gudrun Bassarak (Foto).

Warum ist Musik allgemein so wichtig und zum Beispiel auch Grundlage für eine Therapie?

Musik kann ein unmittelbares Gemeinschaftserlebnis zwischen Menschen schaffen. Musik wird auch als Sprache der Emotionen bezeichnet. Sie kann uns berühren, wir können Musik sogar innerlich hören, ohne dass ein einziger Ton erklingt. Musik kann unser „Kopfkino“ in Gang setzen. Dazu sind nicht einmal Worte nötig. Musiktherapie als Psychotherapie und künstlerische Therapieform ist gefragt, wenn die Kommunikation beeinträchtigt ist, zum Beispiel bei Kindern mit Autismus.

Musiktherapie kann aus der
Isolation herausführen

Musiktherapie kann dazu beitragen, Menschen aus ihrer psychischen Isolation zu befreien. Menschen mit psychischen Problemen ermöglicht Musik nonverbal den Ausdruck von Gefühlen und Erlebnissen auf der Symbolebene. In einem zweiten Schritt können dann aufkommende Themen besprochen werden.

Wen kann man mit Musiktherapie erreichen?

Das Anwendungsspektrum reicht von ganz kleinen Frühgeborenen bis hin zu Musiktherapie für Menschen mit chronischen Schmerzen, psychischen Erkrankungen oder Demenz. In unserem Symposium werden Aspekte der musiktherapeutischen Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Problemen, tiefgreifenden Entwicklungsstörungen wie Autismus und Problemen der geistigen und körperlichen Entwicklung im Mittelpunkt stehen.

Wen möchten Sie mit dem Symposium „Klänge – Töne – Resonanzen” ansprechen?

Zunächst Musiktherapeuten, selbstverständlich auch Ärzte, Psychologen, Psychotherapeuten, denn sie sind es, die ihre Patienten bzw. Klienten zur Musiktherapie überweisen. Herzlich eingeladen sind natürlich auch Therapeuten und Pädagogen sowie wissenschaftlich Interessierte aus anderen Bereichen. Sie erhalten Inspirationen für ihre eigene professionelle Tätigkeit.

Auf welche Vorträge sind Sie besonders gespannt?

Selbstverständlich auf alle, denn jeder Referent repräsentiert die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten von Musiktherapie für Kinder und Jugendliche.
Interessierte können sich für das Symposium „Klänge – Töne – Resonanzen” unter Telefon 0385 55159-10 (Katharina Maaß) anmelden.

Weitere Informationen über
Musiktherapie finden Sie im
Internetportal der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft DMtG unter
www.musiktherapie.de

Kurzinfos:

Kinderzentrum
Mecklenburg
Wismarsche Straße 390
19055 Schwerin
Telefon (0385) 551 59-0
Fax (0385) 551 59 59
www.kinderzentrum-
mecklenburg.de
Spendenkonto
Sparkasse Mecklenburg-Schwerin
BLZ 140 520 00
KTO 30 10 400 44