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Auf heiße Tage gut vorbereitet

Bei hohen Temperaturen am besten im Haus abwarten und Tee trinken (oder Mineralwasser)
Schwitzen und Körperwärme müssen mittels Flüssigkeit reguliert werden. Foto: Aliaksei Lasevich/Fotolia
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Bei Hitze raten Notärzte zu ausreichenden Vorsichtsmaßnahmen. Besonders wichtig sei es, genug zu trinken, am besten Mineralwasser oder Tee, um Kreislaufbeschwerden vorzubeugen, rät Professor Dr. Alexander Schleppers vom Opens external link in new windowBerufsverband Deutscher Anästhesisten (BDA), in der auch Notärzte organisiert sind.
Alte Menschen seien besonders gefährdet, in der Hitze wegen Flüssigkeitsmangel eine Ohnmacht zu erleiden. Aber zum Beispiel auch Säuglinge oder körperlich schwer arbeitende Menschen müssten darauf achten, dass Schwitzen und Körperwärme durch Trinken ausgeglichen würden.

Als eine weitere Gefahr in den heißesten Sommertagen nennt Schleppers lange Aufenthalte in der Sonne: „Oft bemerkt man im Freibad oder im Garten gar nicht, dass man einen schweren Sonnenbrand bekommt oder von Kreislaufbeschwerden bedroht ist“.
In jedem Sommer müssten die Notärzte auch Menschen behandeln, die einen Hitzschlag erleiden, der mit Körpertemperaturen von mehr als 40 Grad Celcius und Bewusstseinsstörungen verbunden ist. In den heißesten Stunden des Tages sollte man sich deshalb auch möglichst im Schatten oder im Haus aufhalten.
Die Rettungsdienste und Notärzte in Deutschland sind auf alle möglichen, hitzebedingten Notfälle vorbereitet.