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Geschichte der Diktaturen im 20. Jahrhundert hautnah erleben

Die Rote Wand am Eingang macht auf das Dokuzentrum aufmerksam. Foto: LpB
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Mitten in Schwerin, am Obotritenring, befindet sich das Dokumentationszentrum des Landes für die Opfer der Diktaturen in Deutschland. Das Dokumentationszentrum ist Bestandteil des historischen Justizkomplexes am
Demmlerplatz, der dem NS-Regime (1933-1945), dem sowjetischen Geheimdienst (1945-1953) und dem Ministerium für Staatssicherheit der DDR (1953-1989) in unterschiedlicher Weise als Einrichtung der Repression und politischen Willkür diente. Er spiegelt wie kein anderes Bauwerk in Mecklenburg-Vorpommern die Kontinuitäten und Brüche deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts wider. Tausende Menschen wurden hier inhaftiert, schikaniert, gefoltert und verurteilt, sogar bis zum Tode. Ihrer wird an diesem authentischen Ort erinnert.
Seit dem Jahr 2001 kann eine Dauerausstellung, die sich der Geschichte des Hauses in den drei Epochen widmet, besichtigt werden. Das Dokumentationszentrum versteht sich darüber hinaus als offener Lernort der Geschichte. Insbesondere Schülerinnen und Schüler sollen Anregungen zur kritischen Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte und zu den Ursachen und Auswirkungen von politischer  Verfolgung erhalten. Führungen durch die Gedenkstätte und öf-fentliche Zeitzeugengespräche ergänzen das Bildungsangebot.
Öffnungszeiten der Ausstellung: Di–Fr 12.30–16.00 Uhr, freier Eintritt. Bildungsprogramme, Führungen und Seminare für Gruppen nach Absprache.

Dokumentationszentrum
des Landes für die Opfer
der Diktaturen in Deutschland
Obotritenring 106
19053 Schwerin
Telefon: (0385) 74529912
Mail: dokuzentrum-schwerin
@lpb.mv-regierung.de
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.lpb-mv.de