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„Wildes Land“ zu betrachten

Ausstellung über Menschen auf dem Großen Dreesch bis 19. Februar in der Marienplatz-Galerie
Blick in die Ausstellung im Basement der Marienplatz-Galerie
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An welchem Ort werde ich groß, was prägt meine Zukunft, an welchen Plätzen verbringe ich meine Freizeit, und wo fühle ich mich zu Hause? Seit nunmehr drei Jahren gibt Johannes Gössling Kindern und Jugendlichen vom Großen Dreesch die Möglichkeit, über die Fotografie Antworten zu geben, eine Stadtteilrecherche über die Lebenswirklichkeit in Bildern festzuhalten und das Leben zu porträtieren. Einige dieser Fotos sind begleitend zum Stadtprojekt „Wildes Land“ des Staatstheaters in einer Ausstellung in der Marienplatz-Galerie zu sehen; sie wurde am 6. Januar eröffnet und dauert noch bis Mittwoch, 19. Februar.

Das Schweriner Staatstheater begeht mit dem Projekt „Wildes Land – der Große Dreesch“ die Annäherung an einen Stadtteil zwischen DDR-Vorzeigeprojekt und sozialem Brennpunkt, Vergangenheit und Gegenwart. Gemeinsam mit Menschen verschiedener Genera­tionen, die auf dem Großen Dreesch zu Hause sind, wird der Frage nachgegangen, welchen Einfluss der Ort, an dem wir groß werden, auf unser Leben hat. Die Ausstellung von Johannes Gössling flankiert dieses Rechercheprojekt

Gössling arbeitet als Sachgebietsleiter für Jugend- und Jugendsozialarbeit und Leiter der Schulwerkstatt Robinson beim Internationalen Bund Westmecklenburg und engagiert sich seit über sieben Jahren für Familien unter anderem auf dem Großen Dreesch. „Wildes Land – der Große Dreesch“, die Stadtteilrecherche von Helge Schmidt, ist nochmal am 30. Januar ab 19.30 Uhr und am 2. Februar ab 18 Uhr zu erleben. Treffpunkt ist das Kassenfoyer im Theater.