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SWG in der Erfolgsspur

Genossenschaft erwirtschaftete Jahresüberschuss und investiert weiter
Bei der Vertreterversammlung wurde über vielerlei Themen abgestimmt.
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Die Genossenschaft bleibt in der Erfolgsspur: Das zeigen die guten Ergebnisse, die auf der 29. SWG-Vertreterversammlung verkündet wurden. So erwirtschaftete das Wohnungsunternehmen 2018 einen Jahresüberschuss von 2,7 Millionen Euro – und das, obwohl auch im Vorjahr wieder viel in die überwiegend aus den 50er, 60er und 70er Jahren stammenden Wohnhäuser inves­tiert wurde.
Allein 7,5 Millionen Euro verschlangen Maßnahmen wie Wohnungsinstandsetzungen und Fassadensanierungen. Kurz vor Abschluss stehen bei der SWG einige Bauvorhaben, die auf der Vertreterversammlung noch einmal in den Fokus rückten. Hierzu gehören der große Neubau im Ulmenweg in Lankow sowie ein Neubau in der Leonhard-Frank-Straße, auf dem ehemaligen SWG-Firmengelände. Gebaut wird auch im Anne-Frank-Carré. „Hier sind wir zurzeit größter Eigentümer“, stellt SWG-Vorstandsvorsitzender Guido Müller fest. „Zu unseren drei fertigen Stadthäusern ist 2018 wieder eines dazu gekommen. Und für 2019 planen wir das fünfte, baugleiche Haus. Obendrein haben wir hier am Monumentenberg eine weitere Fläche erworben. Unsere Vorstellung ist, an dieser Stelle ein Gebäude mit
35 Wohnungen zu errichten und hoffen, für einen Teil dieser Wohnungen Förderung vom Land Mecklenburg-Vorpommern zu erhalten.“
Auf den Tisch kamen bei der Vertreterversammlung auch Themen, die den Mietern auf den Nägeln brennen, unter anderem die Parkplätze in der Weststadt. Hier ist die SWG bereits sehr aktiv. In der Leonard-Frank-Straße schaffte das Wohnungsunternehmen kürzlich 50 öffentliche Parkplätze. Vier ehemalige Garagenstandorte werden von der Genossenschaft zurzeit in Parkplatzflächen für SWG-Mieter umgewandelt. Zudem soll dort ein Fahrradhaus für E-Bikes und mindestens eine Ladesäule für
E-Fahrzeuge aufgestellt werden.
Derzeit bewirtschaftet die SWG knapp 9.000 Wohnungen; die Leer­standsquote lag 2018 bei 6,8 Prozent. Manuela Friedrich, kaufmännisches Vorstandsmitglied der SWG, bezeichnete die durchschnittliche monatliche Miethöhe als moderat und im Vergleich zu anderen Wohnungsunternehmen in unserem Land als gering.