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Noch näher dran am Menschen

Schweriner Volkszeitung mit neuem Konzept: mehr Lokales, mehr Regionales, mehr Hintergründe
Redakteure bei der Diskussion zu einer Ausgabe der SVZ Foto: Michael Seidel
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Gestandene Menschen aus der Landeshauptstadt und dem Umland bekunden, dass sie ihre tägliche Zeitungslektüre brauchen, obwohl sie in ihren Berufen über genug weitere Informationsquellen verfügen. Dennoch empfinden sie ihre Opens external link in new windowSchweriner Volkszeitung (SVZ) als Kulturgut und Mittel zur Identifikation mit der Region, in der sie leben und arbeiten. Obwohl diese Fürsprecher nicht immer mit allem in der Zeitung einverstanden sind, hat sie das neue Konzept der SVZ überzeugt.

Die Zeitungsmacher haben in den zurückliegenden Monaten wieder hunderte Leser befragt, mit Noch-nie- und Nicht-mehr-Lesern gesprochen, sich andernorts umgeschaut. Seriös solle die Zeitung bleiben, sagten die Leser, aber mutiger und hartnäckiger mit der Kommunal- und Landespolitik umgehen. Über interessante Veranstaltungen solle lieber vorher berichtet werden als danach, „damit man weiß, wohin es sich zu gehen lohnt“.

Gefordert wurde auch: lieber mehr Hintergründe, Einordnungen und Kommentare als nur die blanken Nachrichten, die auch aus anderen Kanälen zu bekommen sind. Ob Russland, Flüchtlinge oder Glyphosat-Debatte vor der Tür – es gibt immer mehr als eine Betrachtungsweise; die wollen Leser lesen können.
Das Spektrum der Ansichten, auch der Lesermeinungen, wurde bereits deutlich verbreitert. Nun schwärmen zusätzliche Reporter in die Landeshauptstadt und das Umland aus, um näher dran zu sein am Geschehen, genauer zuhören oder auch mal länger dabei bleiben zu können als bisher.

Die Themen werden besser gewichtet: Für Stadtleser steht das Schweriner Geschehen im Fokus; das Wichtigste aus dem Umland folgt kompakt danach. Für dortige Leser stehen nun die Ereignisse rund um die Landeshauptstadt im Fokus, weil dort fast alles – von Müllabfuhr über Nahverkehr bis Schule – von den Landkreisen geregelt wird. Trotzdem werden auch die Umlandleser, von denen viele täglich in die Stadt einpendeln, über die wichtigsten Schweri­ner Entwicklungen informiert.

Doch im weiteren Umland leben auch tausende Menschen, die ihren beruflichen Lebensmittelpunkt ebenfalls „dort draußen“ haben. Das findet sich stärker als bisher in der Zeitung wieder: mehr lebendige Geschichten aus der Region, neue Serien und Rubriken, mehr Analyse und Einordnung. Niemand ist so tief verwurzelt in der Region, so nah dran an ihren Menschen wie die regionale Tageszeitung – auf Papier und allen digitalen Kanälen.