Wirtschaft PR-Anzeige

Moderne Heizung

Die SWG investiert in ein Hochhaus in Neu Zippendorf
Der Hausmeister Ralf Mohnke ist bei technischen Fragen erster Ansprechpartner für die Mieter im Hochhaus Hamburger Allee 11/13/15 und erläutert ihnen auch den Umbau des Heizungssystems. Foto: S. Krieg (l.)
like-imagelike-image
share email
dislike-imagedislike-image

Ein modernes Heizungssystem erhält derzeit der Hochhausblock Hamburger Allee 11/13/15, Neu Zippendorf. Die Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft (SWG) stellt hier vom Einrohr- auf den Zweirohrbetrieb um, der es unter anderem ermöglicht, Energie zu sparen und Kos­ten gerechter zu verteilen.
Guido Müller, technischer Vorstand der SWG, sagt: „Wir bemühen uns, dass die Arbeiten so reibungslos wie möglich ablaufen.“ Aber so ganz geräuschlos und ohne Staub geht es in dem während der gesamten Bauphase bewohnten Hochhaus eben doch nicht. Die Mieter seien sehr kooperativ, zeigt sich Müller zufrieden.

Wenn es Fragen oder doch mal ein Problemchen gibt, haben die Bewohner in ihrem Hausmeister Ralf Mohnke, der guten Seele des Hochhauses, einen Ansprechpartner. Er ist bei allen Baubesprechungen und Wohnungsbegehungen dabei, so dass er „seine“ Mieter immer aktuell informieren kann. Und auch er lobt die dort wohnenden Genossenschaftsmitglieder: „Es ist schön, dass alle so gut mitmachen und Baufreiheit schaffen.“ In jedem Raum mit Heizung brauchen die Handwerker etwa einen Quadratmeter Platz, um bohren und neue Leitungen ziehen zu können.

Die Arbeiten in den insgesamt 162 Wohnungen plus Keller haben Ende April begonnen und sollen Mitte September abgeschlossen sein. Rund 500.000 Euro investiert die SWG in die Heizungsmodernisierung allein in dem Hochhaus.
Bereits im vergangenen Jahr hat die Genossenschaft dort barrierefreie Zuwege geschaffen. Die vorm Haus stehenden Trafostationen wurden im Auftrag der Stadtwerke künstlerisch gestaltet.


Investitionen in Wohnungen
SWG setzte bei Vertreterversammlung auf Neubau als Langfrist-Thema

Schwerin boomt und baut wie lange nicht. Einer der Hauptakteure im Stadtumbau und -neubau ist die Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft (SWG). Ob in den Waisengärten, An den Seeterrassen in Neu Zippendorf oder in der Möllner Straße in Lankow – überall wird auf- und umgebaut. Kürzlich auf der 25. Vertreterversammlung erklärte die Vorstandsvorsitzende Margitta Schumann die Strategie.
2014 konnte sich die Genossenschaft jedenfalls schon über deutlich mehr Neuvermietungen als Kündigungen freuen.

Ohnehin gilt das Vorjahr mit einem Jahresüberschuss von etwa 1,5 Millionen Euro als eines der erfolgreichsten Jahre in der Firmengeschichte. Das sei bei Wohnungsgenossenschaften, vor allem in Ostdeutschland, keineswegs selbstverständlich. Während sich die Miete im privaten Wohnungssektor in den vergangenen Jahren drastisch erhöht hat, ist sie bei der SWG relativ konstant geblieben.
In 2015 werde die Genossenschaft allein fünf Millionen in die laufende Instandhaltung ihrer 9.000 Wohnungen stecken. Insgesamt investiert sie in diesem Jahr zwölf Millionen Euro in den Schweri­ner Wohnungsmarkt. Die Aufträge fließen wie gewohnt an mittelständische Unternehmen in Schwerin und Umgebung.