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Kreative aus Schwerin

Neue Design-Hochschule nimmt im Herbst den Lehrbetrieb auf
Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow im Gespräch mit Hochschul-Geschäftsführer Christian Hajdas und seinem Stellvertreter Stefan Haring (v.l.) Foto: Rainer Cordes
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Nachdem schon seit Jahren erfolgreich kreativer Nachwuchs an der Designschule Schwerin ausgebildet wird, kommen in der Zukunft auch professionelle Gestalter mit akademischem Abschluss aus Schwerin: Mit Beginn des Studienjahres 2013/14 will die privat geführte Designhochschule Schwerin den Lehrbetrieb aufnehmen. Es fehlten zum jetzigen Zeitpunkt lediglich einige Formalitäten, der Start selbst sei nicht mehr gefährdet, hieß es von Seiten der Geschäftsführung, als die Fachhochschule offiziell vorgestellt wurde.
Die künftigen Studienanfänger können zwischen drei kreativen Studiengängen – Gamedesign, Modedesign und Kommunikationsdesign – wählen. „Wir werden mit einer Seminargruppe pro Fachbereich beginnen“, so Christian Hajdas, der Geschäftsführer der Trägergesellschaft. Wie viele Studenten in einer Gruppe sitzen, spiele am Anfang keine Rolle, beginnen werde der Studienbetrieb auf jeden Fall. 13 Professoren sind oder werden bis Semesterbeginn noch berufen. Mit dem Abschluss Bachelor of Arts nach regulär sechs Semestern haben die Hochschulasolventen beste Startbedingungen innerhalb der Kreativbranche aber auch für eine akademische Laufbahn.
Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow sieht in der Neugründung ein wichtiges Signal für den Hochschulstandort Schwerin: „Abiturienten haben damit bei uns die Möglichkeit, Fächer zu studieren, die aktuell auch in anderen Hochschulen der Renner sind.“ Zugleich besteht die Aussicht, dass die zunehmende Zahl studierender Einwohner sich positiv auf die Infrastruktur und das Leben in der Stadt auswirkt.
An der Designschule ist derzeit auch eine Berufsausbildung mit Fachhochschulreife möglich. Ausgebildete Designer können nun anschließend in Schwerin studieren, ohne den Wohnort wechseln zu müssen.