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Erst Sparen, Dann ausgeben

VR-Bank und DRK bereiten Schüler auf das eigene finanzielle Leben vor
Foto: ccvision
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„Der richtige Umgang mit Geld kommt viel zu kurz in unseren Schulen“, sind sich Jens Leupold, Geschäftsführer des DRK und Matthias Bungert, Vorstand der VR-Bank in Schwerin, einig.
In Deutschland steigt die Zahl der überschuldeten Haushalte weiter an: Bei 22 Prozent der 18- bis 25-Jährigen ist das Konsumverhalten der Auslöser für die Überschuldung. Der Konsumdruck wird noch geschürt durch Handys, Computerspiele und Internet – immer schneller, besser und cooler ist hier die Devise bei den jungen Leuten.
Um gegen diesen Trend vorzugehen, unterrichtet die Stiftung „Deutschland im Plus“ im Rahmen ihres von der UN-Dekade ausgezeichneten Modells „Konsum
geplant – Budget im Griff“ in Schulen. Dazu werden Geldlehrer ausgebildet. Das DRK hat sich sofort für dieses Modell begeistern können und Kollegen zu Geldlehrern ausbilden lassen. Die Unterrichtskurse von je 90 Minuten werden über die Stiftung finanziert, darüber hinaus unterstützt die VR-Bank das Projekt. In den je zwei Unterrichtsstunden bekommen die Schüler finanzielles Grundwissen vermittelt und können im Anschluss ihr eigenes Budget planen. Hinweise im Umgang mit Schulden und Beispiele, wie es zur Überschuldung kommen kann, stehen auch auf dem Programm.
„Auf Basis unserer genossenschaftlichen Wertvorstellung liegt uns das Wohl unserer Kinder am Herzen. Mit dem nötigen Grundwissen können wir die Jugendlichen vor Überschuldung schützen“, so Matthias Bungert. „Die Schulen sind dankbar für die Unterstützung zu diesem Thema und loben den hohen Praxisbezug“, so Jens Leupold. Für interessierte Schulen und Lehrer stehen das DRK und die VR-Bank jederzeit zur Verfügung.