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Durchstarten mit einer Ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern

Fachkräfte gesucht
Julia Schüler, 20, Samtens: „Ich mache eine Ausbildung ins unserem Land, weil ich außer Familie und Freunden auch meine Freizeitbeschäftigung hier habe.“ Foto: Durchstarten in MV
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Nach dem Abitur hatte Julia Schüler aus Samtens auf Rügen zunächst ein Studium ins Auge gefasst. Als sie den gewünschten Platz nicht bekam, trat ihr „Plan B“ in Kraft: eine Ausbildung. Freunde hatten ihr erzählt, dass Groß- und Außenhandelskaufleute einen abwechslungsreichen Beruf mit viel Kundenkontakt haben – genau nach Julias Geschmack. Die 20-jährige Julia ist eines der „Gesichter“ der Landesfachkräftekampagne „Opens external link in new windowDurchstarten in MV“, die für berufliche Perspektiven in Mecklenburg-Vorpommern wirbt. Die Kampagne ist eine gemeinsame Initiative des Wirtschaftsministeriums MV mit den Industrie- und Handelskammern.

Julia  lernt im dritten Jahr beim Handelshof Vorpommern in Grimmen in der Fachrichtung Großhandel. „Ich bin beim Stahl gelandet. Jeder Azubi durchläuft nach und nach alle Abteilungen bei uns, also Bau- und Werkstoffe, Heizung/Sanitär/Lüftung, Stahl und Elektro. Dann kann man sich entscheiden, wo es einem am bes­ten gefallen hat. Wir verkaufen in erster Linie an Handwerker und andere Unternehmer, also weniger an Endverbraucher. Außerdem kaufen wir zum Beispiel den Stahl direkt in den Werken ein. Außer der Rechnungsstellung erledige ich alles selbst“, sagt Julia.

Sie hat hauptsächlich per Telefon oder Fax Kontakt mit den Kunden, nimmt Bestellungen entgegen, erstellt Angebote, überwacht die Auslieferung. „Manche schreiben einfach auf, was sie brauchen, fotografieren die Liste und senden sie uns per WhatsApp. Einige Monate war ich in unserer Bad-Ausstellung in Greifswald, wo wir beraten und mit 3D-Planung arbeiten. Dort hatte ich die Kunden dann auch mal direkt vor mir“, sagt die 20-Jährige. Der Handelshof bildet für den eigenen Bedarf aus, das heißt, wenn nichts dazwischen kommt, hat sie nach dem Abschluss ihren Arbeitsplatz sicher.

Das hat für Julia auch eine Rolle gespielt, als sie sich beworben hatte: „Ich wohne nach wie vor auf Rügen und fahre jeden Tag nach Grimmen. Für eine Ausbildung aus meiner Heimat weggehen wollte ich nicht – zum einen wegen Familie und Freunden, aber auch wegen meiner Freizeitbeschäftigung: Ich bin in der Freiwilligen Feuerwehr.“

Nicht jeder Schulabsolvent weiß schon wie Julia Schüler so genau, in welche Richtung die Ausbildung gehen soll. Wirtschaftsminister Harry Glawe wirbt dafür, die zahlreichen Angebote für Schnuppertage, Probearbeiten und Praktika aktiv zu nutzen, um seinen Traumberuf möglichst schon im Vorfeld auszuloten. „Die Schulabgänger können auswählen, und für viele Betriebe ist es zu einer Herausforderung geworden, ihre freien Ausbildungsstellen zu besetzen. Mit ‘Durchstarten in MV‘ wollen wir deutlich machen, dass die berufliche Karriere im eigenen Land möglich ist. Das muss noch stärker in die Köpfe der jungen Menschen. Fakt ist, in unserem Land gibt es für alle jungen Frauen und Männer beste Chancen für eine berufliche Zukunft in Mecklenburg-Vorpommern.“

Die Fachkräfte-Initiative „Durchstarten in MV“ bietet mit einem Azubi-Atlas Kontaktmöglichkeiten von über 1.300 Unternehmen mit über 3.000 Ausbildungsangeboten in über 300 Berufen. Auf der Internet-Seite werden Ausbildungsplätze für jede Region des Landes aufgezeigt. Unternehmen können sich kostenlos anmelden.

Weitere Informationen auch unter Opens external link in new windowfacebook.com/DurchstartenInMV.