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Die Straßen in und um Schwerin

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Seit der Wende ist das dem weiträumigen Verkehr dienende Straßennetz im Raum Schwerin grundsätzlich neu geordnet worden. Ziel ist es, einen geschlossenen Ring von Bundesfernstraßen um die Landeshauptstadt zu errichten, sie vom Durchgangsverkehr zu entlasten und somit die Lebensbedingungen in der der Einwohner nachhaltig zu verbessern. Ausgehend von dem im Jahr 1986 für den Verkehr freigegebenen Autobahnabschnitt der heutigen A 14 von der A 24 bis zum Anschluss Schwerin-Ost wurde ab 1993 wieder an einer Autobahnverbindung von Schwerin nach Wismar geplant. Nachdem im Jahr 2000 der Abschnitt der A 14 vom Anschluss Schwerin-Ost bis Schwerin-Nord und 2006 der Abschnitt von Jesendorf bis zur A 20 freigegeben werden konnte, ist mit der Inbetriebnahme des letzten Abschnittes der A 14 – Nord zwischen Schwerin-Nord und Jesendorf am 21. Dezember 2009 der lang ersehnte Lückenschluss gelungen. Derzeit plant die Straßenbauverwaltung des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit Hochdruck an der südlichen Verlängerung der A 14. Bis 2015 soll der erste Abschnitt von dem heutigen Autobahndreieck Schwerin (A 24/A 14) bis Ludwigslust-Süd gebaut sein. Der Abschnitt der A 14 von Ludwigslust-Süd bis zur Landesgrenze Berlin-Brandenburg soll ab 2016 gebaut werden. Ziel ist, dass die A 14 bis 2020 zwischen Wismar und Dresden durchgängig befahrbar ist. Komplettiert wird der Ring um die Stadt Schwerin durch die Ortsumgehung Schwerin sowie den 4-streifi gen Ausbau der B 321 von der B 106 bis zur A 14. Dabei konnte die Süd-Umgehung Schwerin von der B 321 bis zur B 104 bis zum Jahr 2000 fertig gestellt werden. Der erste Bauabschnitt der Nord-Umgehung Schwerin von der B 104 (Lärchenallee) bis zur B 106 (Kirch Stück) wurde im Jahr 2007 für den Verkehr freigegeben. Der letzte Abschnitt der Ortsumgehung Schwerin von der B 106 bis zur A 14 befi ndet sich derzeit in Planung. Ebenso wird momentan der 4-streifi ge Ausbau der B 321 geplant. Hierfür könnte noch im Jahr 2012 der Baubeginn erfolgen. Zur Optimierung der Anbindung des Industriegebietes „Göhrener Tannen“ soll eine weitere Abfahrt an der A 14 entstehen. Hierfür werden derzeit durch die Beteiligten (Stadt Schwerin, Landkreis Parchim sowie Straßenbauverwaltung) die verwaltungstechnischenVoraussetzungen erarbeitet. Neben den Baumaßnahmen der Straßenbauverwaltung wird die Stadt Schwerin durch das Land mit Mitteln des Entfl echtungsgesetzes beim Ausbau des kommunalen Straßennetzes unterstützt. Seit 1990 hat die Stadt Schwerin über 31 Mio. Euro Fördermittel aus diesem Bereich erhalten. So konnten unter anderem die wichtigen innerstädtischen Trassen Obotritenring, Graf-Schack-Allee oder Möwenburgstraße ausgebaut werden.