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Der Traum vom Eigenheim

Der Immobilienmarkt in Deutschland gerät aus den Fugen, die Preise steigen rasant. Aus Angst um ihr Geld investieren die Bürger in Häuser und Wohnungen.
Townhouse – einer der Hits von hit.Fotos: hit.
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Wo man auch hinschaut, in fast allen größeren Städten signalisiert schon allein die Zahl der Kräne,
dass sich am Bau etwas tut. Deutschland erlebt einen Immobilienboom wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr.
Befeuert von sinkender Arbeitslosigkeit und niedrigen Zinsen steigen die Preise für Wohnimmobilien immer schneller. 2011 legten sie mit 5,5 Prozent bereits mehr als doppelt so stark zu wie im Jahr davor, errechnete die Bundesbank in dieser Woche. Erstmals seit zwei Jahrzehnten sei hierzulande ein Konjunkturaufschwung wieder mit einer markanten Preisreaktion auf den Häusermärkten verbunden.
Ein schnelles Ende des Booms ist nicht in Sicht, zumal viele Käufer in in Immobilien flüchten, um ihr Geld angesichts der Finanzkrise zu sichern. Immobilien – egal ob selbst genutzt oder als bloßes Anlageobjekt – sind der Renner.
„Betongold beruhigt“, sagt Peter Eckel,  Immobilienspezialist der Hanseatischen Immobilien Treuhand GmbH + Co (hit.). Nach seinen Berechnungen werden die Preise für Immobilien in Deutschland bis mindestens 2015 jährlich zwischen drei und fünf Prozent ansteigen.
Das war nicht immer so. Am deutschen Markt tat sich lange Zeit gar nichts. Während in Spanien, Irland und Frankreich die Hauspreise durch die Decke gingen, verloren Immobilien hierzulande sogar an Wert. Zwischen der Jahrtausendwende und 2005 fielen die Preise um acht Prozent, danach stag-nierten sie (siehe Grafik).
Seit eineinhalb Jahren ist der Trend gebrochen. Der Zeitpunkt dürfte kein Zufall sein, denn im Frühjahr 2010 eskalierte die Euro-Schuldenkrise.
Seitdem suchen Anleger einen sicheren Hafen für ihr Geld – und landen häufig bei sicheren und eigengenutzten Immobilien. Diese gelten im Vergleich zu hochkomplexen Finanzstrukturen immer noch als die wahren Werte.
Die Furcht vor einem Wertverfall des Geldes ist dabei der eine Treiber des Booms. Die Suche nach Rendite der andere. Die Mietrenditen für deutsche Wohnimmobilien liegen oft bei über fünf Prozent und damit weit über den Renditen solider Staatsanleihen. Gleichzeitig war es noch nie so günstig, ein Eigenheim zu finanzieren. Hypothekenkredite über zehn Jahre gibt es schon für weniger als drei Prozent Verzinsung und der sogenannte Erschwinglichkeitsindex, der die deutschen Hauspreise zu den Einkommen ins Verhältnis setzt, liegt 20 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt.
Immer mehr besorgte Menschen wollen jetzt das haben, worauf die hit. spezialisiert ist: Reihen-, Doppel- oder Einzelhäuser als Kapitalanlage.
„Anfang 2011 ging es so richtig los“, sagt Peter Eckel. „Wir inserieren Immobilienangebote kaum noch, es gibt so viele vorgemerkte Interessenten, die nur darauf warten, dass wir ein passendes Haus in unseren bundesweiten Baugebieten anbieten.“ Auch 2012 werde wieder ein tolles Jahr werden: „Die Kunden haben ein ungutes Gefühl, wenn sie ihr Geld auf dem Konto liegen haben, sie wollen investieren. Und zwar nicht in verschachtelte Bankprodukte, sondern in etwas, das sie verstehen.“
Zwar sehen Experten für Deutschland noch keine exzessive Preisentwicklung erreicht. „Es gibt Nachholbedarf. Der Immobilienboom wird sicher noch drei bis fünf Jahre andauern“, so Eckel. Boomende Landstriche wie rund um die Schweriner Seenplatte dürften auch künftig gut dastehen. Für Hausinteressentin Kähler im begehrten Wohngebiet ist das ein schwacher Trost: „Was nützen die attraktivste Region und der tollste Boom, wenn ich kein Objekt finde, das ich kaufen kann?“
Infos: Hanseatische Immobilien Treuhand GmbH+Co, Internet: www.hit-eigenheime.de, E-Mail: eckel@hit-eigenheime.de