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Bleibt Kasse finanzierbar?

Spannender Polit-Talk bei den „2. Schweriner Gesprächen“ im „AOK Forum live“
Gesundheitsreformen, so die Podiumsgäste einhellig, können Stabilität bringen.
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120 Gäste aus Politik und der Gesundheitsbranche folgten der Frage „Wie kann die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zukunftsfest finanziert werden?“. Prof. Dr. Jürgen Wasem vom Stiftungslehrstuhl für Medizinmanagement an der Universität Duisburg-Essen, Arbeits- und Gesundheitsministerin von Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig (SPD) und der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Jens Spahn suchten Antworten.
Gesundheitsreformen können für Stabilität sorgen - darin waren sich die Podiumsgäste einig - mit unterschiedlichen Ansätzen. So hält Manuela Schwesig am solidarischen Modell „Bürgerversicherung“ fest, in die jeder nach seinem Einkommen einzahlt und aus der alle Versicherten gleiche Leistungen erhalten. Außerdem plädiert sie für einen Systemwechsel, um die gefühlte Zweiklassenmedizin und Unterschiede zwischen GKV und PKV aufzuheben. Jens Spahn dagegen favorisiert eine Form der Bürgerversicherung mit Kopfpauschalen und lohnunabhängigen Zusatzbeiträgen.
Das diplomatische Resümee von Prof. Dr. Wasem: „Es gibt keinen Königsweg. Die Ausgaben müssen so weiter entwickelt werden, dass nur finanziert wird, was effektiv ist, effizient erbracht wird und nach gesellschaftlichem Verständnis Aufgabe der Pflicht- und Solidargemeinschaft ist“.