Stadt
Zwischen Bahn, Feld und Ring

70 Jahre Schweriner Sportclub: Aus diesem Anlass gab es Ende vergangenen Jahres etwas zu feiern. Es war genau am 21. Dezember 1955, als in Schwerin die offizielle Gründungsfeier des SC Traktor Schwerin stattfand. Im Juni 1990 wurde der Sportclub als eingetragener Verein in den Schweriner Sportclub (SSC) umgewandelt – mit den Sektionen Boxen, Leichtathletik, Volleyball und Segeln.
In den folgenden Jahren folgten weitere Umstrukturierungen. Es kamen weitere Abteilungen dazu, später machten sich einige selbstständig oder schlossen sich anderen Vereinen an. Seit 2018 zählt der SSC Leichtathletik, Bahnradsport und drei Volleyball-Abteilungen (Nachwuchs weiblich/männlich, Bundesliga der Damen) zu seinen Sportabteilungen.
Bei der Party zum 70. gab es also eine Menge zu erzählen. Und auch zu feiern, denn der Verein hat in den zurückliegenden Jahrzehnten zahlreiche Spitzensportler hervorgebracht. Beispielhaft stehen dafür die Bundesliga-Volleyballerinnen: Sie wurden 2025 erneut Deutscher Meister und sicherten damit seit der Wiedervereinigung zum 13. Mal diesen Titel – das ist deutscher Rekord. Auch die Leichtathleten, Boxer, Segler und Radsportler schrieben mit an einer erfolgreichen Geschichte. Dafür stehen Namen wie Jürgen Schult (Diskus), Torsten Voss (Zehnkampf) und Gerd Wessig (Hochsprung), Stefan Nimke (Radsport) und Andreas Tews (Boxen).
Und die Entwicklung geht weiter: Aktuell entsteht am Lambrechtsgrund eine neue Radsport-Arena, die Trainingsbedingungen für die Bahnradsportler deutlich verbesssern soll. Ein Anbau an der Palmberg-Arena und ein neues Vereinsheim entstanden 2022.
Das Beste allerdings ist die Verankerung des Schweriner SC in der Stadt. Davon bekommen Außenstehende unter anderem dann einen Eindruck, wenn bei Volleyball-Spielen der SSC-Damen in der Palmberg-Arena die „Gelbe Wand“ steht.





