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Technologieoffen und ohne Zwänge

Interview mit Rolf Kopsicker in der Reihe "Köpfe aus Schwerin"
Rolf Kopsicker,
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Sehr geehrter Herr Kopsicker, das Opens external link in new windowUnternehmen Kopsicker gibt es schon weit über einhundert Jahre und ist vielen alten Schwerinern noch gut aus DDR-Zeiten bekannt. Wie haben Sie es geschafft, nach wie vor erfolgreich am Markt zu sein?
Einer allein schafft es mit Sicherheit nicht. Gute Mitarbeiter mit Spaß an der Aufgabe gehören unbedingt dazu. Aber ohne einen starken Willen zum selbstständigen Handeln hält so eine Tradition nicht über fünf Generationen.

Sie setzen auch auf umweltfreundliche Technologien, zum Beispiel Strom aus Wasserkraft. Wie, meinen Sie, wird sich die Nutzung erneuerbarer Energien generell weiterentwickeln, und was würde das für Ihr Unternehmen bedeuten?
Ja, unser Strom stammt zu hundert Prozent aus Wasserkraft. Erneuerbare Energien werden an Bedeutung weiter zunehmen. Wir glauben aber, dass dies nur technologieoffen und ohne Zwänge und Dauersubventionen in einem Wettbewerb um den Kunden geschehen kann. Erdgas und Heizöl werden noch lange von Bedeutung sein.

Was war Ihr Traumberuf als Kind und warum?

Ich wollte Bauleiter oder Ähnliches werden. Als Kind glaubte man noch, es geht ohne Büro­arbeit.

Welche Hobbys haben Sie?
Bewegung und Arbeit an frischer Luft zählen auf jeden Fall dazu, das heißt für mich vor allem gärtnern und bauen. Und ich lese gern interessante Bücher.

Was gefällt Ihnen an Schwerin, und was müsste aus Ihrer Sicht noch verbessert werden?
Ich fühle mich mehr als Mecklenburger, Schwerin gehört dazu. Beides wurde von der letzten Eiszeit reichlich beschenkt. Schwerin war nie Hansestadt und wird es auch nicht mehr, dafür aber Sportstadt. Prägend war und ist jedoch die Verwaltungsstadt, das dürfte sich gern ändern. Interview: S. Krieg