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Selbstgebackenes auf dem Tisch

Carmen Wandrey, 53 Jahre alt, 3 Kinder, selbstständig und seit August Inhaberin von einem
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Frau Wandrey, erzählen Sie doch einmal kurz: Warum macht man sich mit Anfang 50 noch einmal mit einem Café selbstständig?
Die Gastronomie ist ja auch nicht unbedingt ein einfaches Geschäft…
Den Traum, einmal ein kleines, gemütliches Café zu betreiben, hatte ich tatsächlich schon seit meinen Jugendjahren. Insofern gibt es gar keine so große Geschichte dahinter – und ich freue mich, dass daraus nun in diesem Jahr Wirklichkeit geworden ist.

Was unterscheidet Sie denn von anderen Einrichtungen mit Kaffee und Kuchen? Man hört, bei Ihnen würden auch diverse Veranstaltungen stattfinden.
Der größte Unterschied ist sicher, dass bei mir nur selbstgebackener Kuchen angeboten wird. Die Rückmeldung von meinen Gästen sagt mir jedenfalls, dass das sehr gut ankommt. Wir haben auch schon diverse Veranstaltungen gehabt, das stimmt. Vor allem können Gruppen aber, wenn Bedarf ist, die Räumlichkeiten nach Absprache  für ihr Zusammensein nutzen. Und auf unserer Terrasse wird in diesem Winter ein kleiner Weihnachtsmarkt aufgebaut, so viel sei schon verraten. Es wird Glühwein, Bratwurst und andere weihnachtliche Sachen geben.

Wie ist Ihr Stübchen denn seit der Eröffnung im August angenommen worden?
Da ich ja gleich einige Veränderungen vorgenommen habe und es seitdem einen Veranstaltungsplan mit Buchlesungen, Bastelnachmittagen, Musiknachmittagen, Plattdeutschen Nachmittagen, Strickfilzen oder Sport gab, sind die Leute in der Weststadt schnell auf das Café aufmerksam geworden. Ich kann  sagen, dass mein Kaffeestübchen hier in der Weststadt sehr gut angenommen wird.

Wenn Sie einen Tag frei haben, mit was für einer Unternehmung kann man Ihnen eine Freude machen?

Am liebsten bin ich mit meinen beiden Enkelkinder Vincent und Leni zusammen und würde mir wünschen, dass ich mit ihnen noch mehr Zeit verbringen könnte.

Als gebürtige Schwerinerin, wo in der Stadt – außer zu Hause oder im Café – halten sie sich am liebsten auf?
Auch wenn ich in der Stadt wohne – sehr gern bin ich einfach nur in der Natur.