11.08.2026

Stadt

Mähen für Naturschutz

Feuchtwiesen im Schweriner Stadtgebiet brauchen besondere Pflege
Das Breitblättrige Knabenkraut gedeiht zum Beispiel in Adebors Näs.
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In den zurückliegenden Wochen sind die Feuchtwiesen im Schweriner Stadtgebiet gemäht worden. Die besonders artenreichen und schützenswerten Biotope bedürfen einer besonderen Behandlung – gedeihen doch zum Beispiel auf den nassen, moorigen Standorten mitten in der Stadt zum Teil noch seltene und gefährdete Pflanzenarten wie die ­Kuckucks-Lichtnelke und das Breitblättrige Knabenkraut. Um sie zu erhalten, müssen Wiesen einmal jährlich gemäht werden, sonst würden Gräser und schließlich Gehölze alles dominieren.

Die Mahd beginnt frühestens Mitte Juli, wenn die meisten Pflanzen bereits Samen gebildet haben. Damit der empfindliche Moorboden nicht verdichtet und zerstört wird, läuft das einachsige Mähwerk auf breiten Stachelwalzen. Zum Schutz der Insekten wird ausschließlich ein Messermähbalken mit Insektenscheuche verwendet. Insekten und kleine Wirbeltiere am Boden werden von dem hoch eingestellten Mähwerk nicht erfasst.

Die Untere Naturschutzbehörde beobachtet laufend die Entwicklung der geschützten Feuchtwiesenflächen, um die optimale Pflege und den Erhalt der besonderen Artenvielfalt zu gewährleisten.

www.schwerin.de