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Köpfe aus Schwerin

Es gab keine Fenster auf Maß in der DDR
Jürgen Kuhnert
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Sie sind vor kurzem mit Ihrem Unternehmenssitz von Schwerin-Süd nach Pampow gezogen. Welche Gründe gab es für diesen Schritt?

Am 1. April 1994 begann unsere Firma in Schwerin-Süd in der Wilhelm-Maybach-Straße 1 auf  einem 2.500 m2 großen Grundstück und 600 m2 Halle. Die kontinuierliche Geschäftsentwicklung machte es notwendig, schon 2002 das Nachbargrundstück zu kaufen. Im Jahr 2010 zählten inzwischen 42 Mitarbeiter zur Belegschaft. Damit waren wir, was die Produktions- und Lagerflächen anbetraf, an unsere Grenzen gestoßen. Anfang dieses Jahres habe ich mich kurzerhand entschlossen, den Standort nach Pampow in die Ahornstraße zu verlegen.

Was erwartet die Kunden bei einem Besuch an Ihrem neuen Standort?

Auf einer Produktionsfläche von 1.800 m2 und dem Büro und dem Ausstellungsareal von 560 m2 haben wir die Möglichkeit alle Produkte wie Fenster, Türen, Terrassendächer, Wintergärten sowie Markisen unseren alten und neuen Kunden zu präsentieren.

Schwerin ist für mich...
„... eine der schönsten
Städte Deutschlands“

Wie ist es dazu gekommen, dass sie in der Fensterbranche tätig sind?

Wer wie ich in der DDR geboren und aufgewachsen ist und sich ein Haus neu bauen oder sanieren wollte, bekam sehr schnell zu spüren, welche Produkte aufgrund der Mangelwirtschaft nicht zu bekommen waren. Dazu gehörten auch Fenster, welche es schon gar nicht auf Maß gefertigt gab.

Was sollte man beim Fensterkauf beachten?

Man muss sich im Vorfeld überlegen, welche Anforderungen man z.B. in puncto Schallschutz und Sicherheit an neue Fenster stellt. Auf jeden Fall sollten es RAL-geprüfte Fenster sein.

Welche Vorteile bringt es mit sich, wenn man sich auf dem Eigenheim Solaranlagen installieren lässt?

Die Ereignisse in Japan haben uns gezeigt, wie unbeherrschbar die Atomenergie für den Menschen ist. Somit sind wir alle verpflichtet, wenn es um das Thema Energiegewinnung geht, umzudenken. Der Gedanke, sein Eigenheim mit selbst produziertem Strom zu versorgen, komplett unabhängig zu sein und den immer steigenden Energiekosten zu trotzen, sind, denke ich, ansprechende Gründe, sich für z.B. eine Solaranlage zu entscheiden. Dank der Einspeisevergütung sind die Anlagen imstande, sich vollständig zu amortisieren und können auch danach noch viele Jahre genutzt werden.

Haben Sie schon einmal eine Fensterscheibe zerstört?

Ja, früher in der Schule bei einer Rangelei.