Stadt

Ideen für Paulshöhe gefragt

Dialogforum beginnt im September, Auslosung von Forumsteilnehmern
Oberbürgermeister Rico Badenschier, Dialogforum-Moderator Norbert Nähr und Andreas Thiele, Leiter des Fachdienstes Stadtentwicklung, auf der Paulshöhe (v. l.)
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Die Stadtverwaltung beschreitet neue Wege in der Stadtplanung: Bei der Umwidmung des Sportplatzes Paulshöhe für den Wohnungsbau sollen die städtebaulichen Planungsziele für diese prägnante städtische Fläche in einem Dialogforum gemeinsam mit Akteuren der Stadtgesellschaft erarbeitet werden und danach der Stadtpolitik zur Abstimmung vorgelegt werden.

Oberbürgermeister Rico Badenschier sagt dazu: „Wir möchten, dass die Schwerinerinnen und Schweriner mitbestimmen, in welcher Form die Nutzung der Paulshöhe als Wohnstandort umgesetzt werden soll. Da ist vieles denkbar – von der Stadtvilla bis hin zum sozialen Wohnungsbau.“

Das Dialogforum wird von Norbert Nähr, dem Geschäftsführer des Büros „superurban“ moderiert, der mit seinem Team in Ros­tock die Beteiligung des dortigen Flächennutzungsplans moderiert hat. Die zwölf Teilnehmer an der Planungswerkstatt sollen wichtige gesellschaftliche Gruppen repräsentieren. Vertreten sind dabei die Interessen der Sportvereine und der Schulen im Stadtteil sowie der Wohnungswirtschaft der Stadt (drei Personen), die Belange der Bewohner des Schlossgartenviertels (drei Personen), und die Interessen der Gesamtstadt (sechs Personen) sollen durch interessierte Schweriner aus den anderen Stadtteilen vertreten werden, die per Losentscheid ermittelt werden. Bürger können sich jetzt unter www.schwerin.de/paulshoehe für die Teilnahme registrieren.

Das Dialogforum Paulshöhe wird Mitte September beginnen und an sechs Abenden in 14-tägigem Rhythmus tagen. Die Empfehlungen aus dem Dialogforum werden Ende dieses Jahres vorliegen und anschließend von der Stadtvertretung beraten.