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Eine große Hilfe in dieser Zeit

Interview mit Kristina Timmermann in der Reihe "Köpfe aus Schwerin"
Foto: Ecki Raff
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Sehr geehrte Frau Timmermann, seit Juli 2017 leiten Sie das Kinderzentrum Mecklenburg. Was haben Sie zuvor beruflich gemacht?
Bevor ich im letzten Sommer meine Arbeit im Kinderzentrum Mecklenburg aufnahm, war ich gemeinsam mit meiner Kollegin Sandra Rieck als Hauptamtlicher Vorstand beim Verein Das Boot Wismar, Verein zur Förderung seelischer Gesundheit und Integration, sowie als Geschäftsführerin der AkkuRat Wismar gGmbH, einem Integrationsunternehmen und Tochterfirma des Vereins tätig.
Vor meiner Zeit bei Das Boot war ich bereits für zehn Jahre im Kinderzentrum Mecklenburg als Assistentin der Geschäftsführung tätig, so dass mir noch viele der Kolleginnen und Kollegen und auch die grundsätzlichen Strukturen aus dieser Zeit bekannt sind.

Was hat sich bisher als größte Herausforderung in Ihrer neuen Tätigkeit erwiesen?
Das war sicher der plötzliche und tragische Unfalltod unseres langjährigen Geschäftsführers Thomas Wagner. Wir hatten uns beide auf unsere Zusammenarbeit gefreut. Die vielen Unterstützungsangebote und das Verständnis von allen Seiten waren eine große Hilfe in dieser Zeit.

Wären Sie manchmal gern wieder Kind?

Ich hatte eine tolle Kindheit, an die ich sehr gern zurück denke. Aber nein, noch einmal Kind sein möchte ich nicht. Ich freue mich über meine Familie und genieße es auch, dass die Kinder nun nach und nach erwachsen werden.

Wie gefällt Ihnen Schwerin, und was, glauben Sie, muss in unserer Stadt unbedingt noch besser werden?

Schwerin ist eine wunderschöne Stadt mit vielen besonderen Ecken. Ich denke, dass gerade im sozialen Bereich noch viel passieren muss, damit ein Zusammenleben von allen ohne Ausgrenzung gut gelingen kann.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Natürlich gern mit unseren Kindern! Außerdem fotografieren mein Mann und ich sehr gern und versuchen, dabei auch immer ein wenig besser zu werden, nach dem Motto „Schöner knipsen“.Interview: S. Krieg